Archive for the ‘HSV’ Category

Ich hab die Schnauze voll !

22. Mai 2012

Gestern wurde beim HSV entschieden, die 1. Frauen aus dem Bundesliga-Spielbetrieb zurückzuziehen, sowohl aus der 1. wie auch aus der 2. Bundesliga Nord. Faktisch profitieren davon USV Jena, Bayer Leverkusen oder Lok Leipzig, je nachdem, wer Vorletzter wird, aber auch ETSV Würzburg und FFC Oldesloe, die in der 2. Bundesliga kein Entscheidungsspiel um den 5. Absteiger mehr austragen müssen.

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HSV gewinnt im Abstiegskrampf

12. März 2012

 

Erleichterung beim HSV nach dem schmeichelhaften 2:0-Sieg

Erleichterung beim HSV nach dem schmeichelhaften 2:0-Sieg

1. Frauen-Bundesliga, 14. Spieltag
Hamburger SV – 1.FC Lokomotive Leipzig 2:0 (1:0)

Hamburger SV: Bianca Weech [1] – Anna Hepfer [20] (46. Henrike Meiforth [13]), Janina Haye [17, C], Nina Brüggemann [23], Friederike Engel [5] – Carolin Simon [3], Marisa Ewers [6] – Jessica Wich [9], Marie-Louise Bagehorn [27], Silva Lone Saländer [10] (58. Maike Timmermann [16]) – Aferdita Kameraj [8] (81. Aylin Yaren [25])
1.FC Lokomotive Leipzig: Carolin-Sophie Härling [22] – Anna Green [7], Lysann Schneider [18], Angelina Lübcke [10] (82. Christina Nauesse [16]), Karoline Aulrich [15] – Yvonne Wutzler [20], Anne Heller [13], Marie-Luise Herrmann [4], Jenista Clark [23] – Kathleen Kelly [5] – Marlene Ebermann [11]
Schiedsrichterin: Marija Kurtes (Düsseldorf) mit Caroline Telahr (Essen) und Svenja Pleuß (Schwarme)
Zuschauer: 374
Tore: 1:0 Bagehorn (2.), 2:0 Timmermann (68.)
Gelbe Karten: Kameraj (31.) / Heller (24.)

Spielbericht

In dieser Saison ist der HSV einfach kein dankbarer Gegner für Lok Leipzig. Am dritten Spieltag holten die Hanseatinnen in Leipzig mit 3:0 den ersten Dreier, im DFB-Pokal-Viertelfinale unterlag Lok an der Elbe mit 2:3. Und auch im Bundesliga-Rückspiel unterlagen die Sächsinnen am 14. Spieltag im Abstiegsduell mit 0:2. Schon in der Vorsaison gab es gegen die Zweite des HSV in beiden Zweitligaspielen nichts zu feiern – außer den Aufstieg als Vizemeister. Aber in einer Partie, die so grau war wie die Wolken über Hamburg, fehlte ihnen nur die Cleverness zum Sieg.

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Offener Brief an den HSV-Vorstand

19. Februar 2012

Sehr geehrte Vorstandsmitglieder,

ich bin Stadionbesucher, Dauerkartenbesitzer und langjähriger HSV-Fan, auch über den Profifußball hinaus. Und ich gehöre als Stehplatzinhaber offenbar zu einer seltenen Art: Ich finde das Verhalten der Pseudofans auf der Nordtribüne zum Kotzen, sowohl auswärts als auch im eigenen Stadion.

Es sind anscheinend viel zu viele Typen dabei, die meinen, sich in der Anonymität der Tribüne wie dumme Säue benehmen zu müssen. Vor allem scheint es, als seien es schwerpunktmäßig diejenigen, die sich ohnehin als die „Supermegafans“ sehen und als solche glauben, Geldstrafen und schlechte Presse zu provozieren sei eine besondere Unterstützung. Sieht man genauer hin, entpuppen sich diese Gestalten aber eigentlich als ziemlich bemitleidenswerte Würstchen, die nie die Sau rauslassen können – außer am Samstag um 15:30 Uhr. Dennoch schaden sie dem Ansehen des HSV, und nicht zuletzt könnte das Geld, das in Form von Strafen an den DFB geht, besser für andere Dinge im Lizenzfußballbereich ausgegeben werden. Mir fiele da spontan eine Sparte ein, der zu dieser Saison der Etat zusammengestrichen wurde…

Erschreckend finde ich vor allem, dass die verschärften Kontrollen für den Block 25A dort zwar für größere Ruhe sorgten, nicht aber für eine Signalwirkung an die ganze Nordtribüne, wie die Becher und Feuerzeuge Richtung Marko Marin beweisen. Ich heiße die verschärften Kontrollen eigentlich nicht gut; andererseits sind sie verständlich und folgerichtig. Die Berichterstattung darüber hat mich allerdings vom Besuch des Werder-Spiels abgeschreckt, denn das, was danach zu erwarten war, bin ich nicht als Einschränkung persönlicher Freiheit hinzunehmen (vgl. Hamburger Abendblatt: „Die Leibesvisitationen sollen stichprobenartig auch in bereitgestellten Containern fortgesetzt werden. Zudem ist der Einsatz von Hundestaffeln vorgesehen.“). Logische Konsequenz war also, dem Spiel fernzubleiben – verstehen Sie das bitte nicht als Boykott, sondern als persönliche Entscheidung. Genutzt hat es offenbar nichts.

Daher bitte ich Sie, folgende Maßnahmen zur Eindämmung eines Amok laufenden „Fan“-Volkes vorzunehmen, um den Idioten entweder die Möglichkeiten zu nehmen oder sie gleich aus dem Stadion zu ekeln:

  1. Weiten Sie bitte die Einlasskontrollen auf die Blöcke 22 bis 24 und 26 bis 28 aus.
  2. Verbreitern Sie das Hintertor-Fangnetz bitte bis zu den Blöcken 22 und 28 und tauschen sie es gegen ein Netz mit einer Maschenbreite von etwa einem Zentimeter aus, damit auch Feuerzeuge, Flachmänner und Münzen weitestmöglich vom Spielfeld abgehalten und die Spieler so gut wie möglich geschützt werden.
  3. Bitte schaffen Sie die Stehplätze ab und ersetzen Sie durch reguläre Sitzplätze der Preiskategorie!
  4. Lassen Sie Aramark nur noch alkoholfreies Bier ausschenken.
  5. Statten Sie das Ordnungspersonal am Einlass mit Alkoholtestern aus, die bei alkoholisierten Personen eingesetzt werden, und verweigern Sie jedem Zuschauer, der einen Alkoholspiegel von mehr als 0,8 Promille hat, aus Sicherheitsgründen den Einlass ins Stadion!

Ich weiß, dass besonders Punkt 3 äußerst unpopulär sein dürfte. Andererseits scheint es so zu sein, dass es die „Fans“ nicht anders wollen. Wenn es das braucht, sind Sie als Vorstand im Sinne des Vereinswohls verpflichtet, auch eine solche Maßnahme in Betracht zu ziehen, wenn es der Sicherheit von Spielern, Ordnern und Zuschauern dient! Ich selbst wäre wohl diesbezüglich Leidtragender, da ich mir eine Sitzplatzdauerkarte dann nicht mehr leisten könnte, aber im Interesse meines HSV bin ich dazu bereit, zurückzustecken.

Rautige Grüße,
Fuxi

Edelnutten in Stollenschuhen

26. April 2010

Ich muss mal was loswerden. Es ist ja sonst nicht mein Ding, mit Kraftausdrücken und Herabsetzungen um mich zu schmeißen, aber die „HSV-Profifußballer“ treiben mir im Moment derart den Blutdruck in die Höhe, dass der Kessel langsam, aber sicher platzt. Das Ding gestern in Hoffenheim ist eigentlich nur das Sahnehäubchen.

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Die Torjäger

29. Januar 2010

Ihr habt es sicher schon bemerkt: Die Torjäger leiden derzeit unter technischen Schwierigkeiten, deren Behebung unerwartet viel Zeit in Anspruch nimmt. Daher verzögern sich auch die Berichte zum Taneri-Wintercup des FFC Oldesloe vom vergangenen Wochenende. Ich werde sie allerdings hier nachliefern, versprochen!

Einstweilen möchte ich darauf hinweisen, dass die Torjäger nun auch twittern. Während wir fieberhaft daran arbeiten, die Probleme zu beseitigen, veröffentlichen wir aktuelle Infos bei Twitter unter http://twitter.com/die_torjaeger. Wie zum Beispiel zur Generalabsage des Hamburger Fußball-Verbandes, von der auch das Verbandsliga-Nachholspiel BW Ellas – HSV III. betroffen ist. Schaut einfach rein, dann kriegt Ihr trotzdem aktuelle Infos.

Herzlichst,
Euer Fuxi

Mein HSV-Wochenende

18. Januar 2010

Ich hab eine echte Ochsentour hinter mir an diesem Wochenende. Erst am Samstag das Spiel der Profis, und dann war ich gestern mit Sunny und Kuddel in Kiel beim SHFV-Nordcup, dem Hallenturnier des Schleswig-Holsteinischen Fußball-Verbandes. Ich will es mal so ausdrücken: Ich hab schon Wochenenden mit mehr Laune erlebt…

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D1 erfüllt das Hallensoll

16. Januar 2010
Einstimmung auf das Spiel

Einstimmung auf das Spiel

Am vierten Spieltag der Qualifikation zur Hallenmeisterschaft gab es nur ein Ziel: Vier Siege. Denn die Gegner an diesem Tag kamen allesamt aus der unteren Tabellenhälfte: Der SV Halstenbek/Rellingen II. war 23. und damit Letzter, Osdorfer Born 21., der Wedeler TSV 14. und ESV Einigkeit 16., während die Mannschaft von Sebastian Günther auf Rang drei lag, nur sechs Punkte hinter Tabellenführer SV Lieth II. und drei hinter dem 1. Norderstedter FC auf Rang zwei. Die ersten beiden Plätze qualifizieren für die Endrunde um den Titel, die Plätze 3 und 4 nur zum Hallenpokal. Beide Titel werden am 21. Februar in Wandsbek ausgetragen. Für den aktuellen E-Mädchen-Hallenmeister gab es also nur eine Devise: 12 Punkte waren Pflicht.

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D2 wahrt die Minimalchance

16. Januar 2010
Lena trifft gegen Sternschanze II. zum 4:0

Lena trifft gegen Sternschanze II. zum 4:0

Der Start der D2 in die Hallenmeisterschaften war nicht optimal gelaufen. Gleich am ersten Spieltag unterlagen sie HSV I. mit 0:4 und spielten gegen Komet Blankenese nur 0:0, in Runde zwei verloren sie gegen Wellingsbüttel II. 0:1, und zusammen mit zwei Spielen, die sie weniger absolviert hatten als Tabellenführer Lieth II. erklärte sich der Rückstand von 13 Punkten auf Platz zwei, der für die Hallenmeisterschaft qualifiziert. In den verbleibenden zwölf Einsätzen halfen also nur Siege, angefangen an diesem Tag. Auf dem Plan standen Spiele gegen den Zwanzigsten HEBC, den Vorletzten SSV Rantzau, den 17. SC Sternschanze II. und den Siebten FTSV Altenwerder. 12 Punkte waren Pflicht, um die Chance auf die Teilnahme an der Endrunde am 21. Februar zu erhalten. Und das mit einem Minikader von nur sechs Spielerinnen.

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HSV II. gewinnt Speckgürtel-Derby

7. Dezember 2009
Das Bild des Spieltags: Oldesloe geht zum Ball, Patzke dreht lamentierend ab

Das Bild des Spieltags: Oldesloe geht zum Ball, Patzke dreht lamentierend ab

Das Ende von Hin- oder Rückrunde ist beinahe traditionell die Zeit der Nordderbies. Während der HSV II. in der Vorwoche in einem Wahnsinnsspiel dem Herforder SV 4:6 unterlag, gewann der FFC Oldesloe das Schleswig-Holstein-Derby bei Holstein Kiel mit 3:2. Nun stand also das Speckgürtel-Derby zwischen dem HSV und dem FFC an, ehe es in der Folgewoche für die Hamburgerinnen im Duell der Hafenstädte gegen Holstein Kiel geht. So kann ein Spielplanmacher natürlich auch zum Saisonende, wenn vermutlich alle drei den Klassenerhalt bereits in der Tasche haben, noch Spannung reinbringen. Nur die Kulisse war – wie bei HSV II. traditionell – enttäuschend: Gerade 102 Zuschauer fanden sich trotz freien Eintritts an der Hagenbeckstraße ein.

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„Schulzdown“ in Norderstedt

5. Dezember 2009
HSV-Coach Peter Schulz (links) und sein Meiendorfer Pendant gleichen Nachnamens (rechts)

HSV-Coach Peter Schulz (links) und sein Meiendorfer Pendant gleichen Nachnamens (rechts)

Für die dritte Mannschaft des Hamburger SV ging es am 10. Spieltag der Verbandsliga auch reell wieder um die Tabellenführung. Nachdem das Spiel des Konkurrenten SC Eilbek aus Witterungsgründen abgesagt worden war, konnten die Rothosen nach gespielten Spielen gleich- und nach Punkten vorbeiziehen. Voraussetzung war ein Sieg gegen den Meiendorfer SV, einen unangenehmen Gegner, mit dem HSV-Teams aber schon häufiger in der Vorbereitung auf Hin- oder Rückserie die Klingen gekreuzt hatten. Man kannte sich also.  Doch das war nicht das Bemerkenswerteste an dieser Partie, sondern dass es ein „Schulzdown“ war. Beide Coaches, Peter vom HSV und Thomas vom MSV, teilten den gleichen Nachnamen, und waren Trainer ihrer jeweiligen Töchter. Während Thomas Schulz‘ Sprössling Tatjana beim MSV als beste Torschützin ihres Team im Sturm wirbeln sollte, sah Jenny beim HSV von draußen zu, da sie für das Spiel der Vierten gegen SCALA vorgesehen war.

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