In eigener Sache

Jaja, ich merke, ich lasse den Blog wieder schleifen…

Nicht, dass ich das bewusst täte, es passiert einfach aus Zeitmangel. Vor allem, weil mich die „Torjäger“ zeitlich durchaus gehörig einspannen. Dort stehen noch einige Sachen aus, die zu erledigen sind: Die Saisonbilanzen der vier Frauenteams und der Juniorinnen zum Beispiel. Oder die Verarbeitung der personellen Veränderungen, Vorbereitungspläne undsoweiter.

Dazu kommt: Ich bin demnächst in Urlaub und habe kaum die Möglichkeit, mich dort oder hier einzubringen. Das hat auch was mit Vodafone und der Telekom zu tun. Denn ich hatte ursprünglich vor, mich für den Urlaub in einer Region, die abseits von D1- und D2-Netz keinen UMTS-Empfang bietet (also weder Eplus noch O2), mit einer UMTS-Dayflat auszustatten, um ab und zu mal ins Netz zu gucken, wenn abends nix im Fernsehen läuft. Mein Ansinnen steht durchaus unter Zeitdruck, so prüfte ich also den Bezug einer Dayflat nebst UMTS-Stick direkt bei den Netzbetreibern, wenn das auch etwas teurer ist. Vodafone disqualifizierte sich selbst, indem die WebSession nach verbrauchtem 1 GB nicht mit verringerter Bandbreite weiterläuft, sondern beendet wird, und das nächste Byte schon wieder eine neue Session kostet. Für mich nicht praktikabel – und schweineteuer, auch wenn die gerade auf 3,95 € gesenkt haben.

Blieb also die Telekom mit etwas, was ich als irreführende Werbung interpretiert hätte. Dort heißt es nämlich bei der Xtra web’n’walk Dayflat in der Fußnote Nummer 1:

Ab einem Datenvolumen von 1 GB wird die Bandbreite auf max. 384 kbit/s (Download) und 16 kbit/s (Upload) und ab einem Datenvolumen von 2 GB auf max. 64 kbit/s (Download) und 16 kbit/s (Upload) beschränkt.“ (Link)

Klingt gut?  Wer sich noch an die verschiedenen Börsengänge, das T-Aktien-Fiasko und die stattgefundene Zusammenführung von Telekom und T-Mobile erinnert, wird wissen, was von solchen Versprechen zu halten ist. Im Englischen nennt man sowas „phony“ – wie passend…
Guckt man nämlich in die Tarifdetails zur „web’n’walk Dayflat“, zeigt sich ein anderes Bild:

„a) Ab einem Datenvolumen von 500 MB pro Tag wird die Bandbreite am jeweiligen Tag (0.00 bis 24.00 Uhr (MEZ)) auf max. 64 kbit/s im Download und 16 kbit/s im Upload beschränkt.“ (Direkt-Link zum PDF, PDF-Seite 25/Dokumentseite 48 – Adobe Reader, Foxit Reader oder ein anderes PDF-Anzeigeprogramm wird benötigt!)

Daraufhin rief ich bei der Telekom an, und die Aussage im PDF wurde mir vom zweiten Kundenberater (die erste wusste das selbst nicht) bestätigt. Sicherheitshalber – ich rechne bei den Telekomikern ja immer mit gebündelter Blödheit – ging ich nochmal in einen T-Punkt, und dort wurde mir dies ebenfalls bestätigt.

Und nun der Pferdefuß: Es gibt mehr als eine „web’n’walk Dayflat“! Es gibt nämlich die eine OHNE vorangestelltes „Xtra“ – und eine MIT! Und letztere hat in der Tat den oben beschriebenen und beworbenen Plan mit 1 und 2 GB (gleiches PDF wie oben, ebenfalls PDF-Seite 25, aber Dokumentenseite 49 oben rechts). Dass ich das im PDF übersehen und erst in der Vorbereitung dieses Blogeintrags entdeckt habe – mea culpa. Aber dass die Angestellten mit den rosa Krawatten (ja, ich weiß, die sind magenta…) nicht in der Lage sind, aus den zu der vermeintlichen Diskrepanz gehörenden Basisinformationen eben diese leicht geschehende Verwechslung aufzuklären, finde ich persönlich peinlich!

Nun bewege ich mich also heute wieder in den T-Punkt und frage mal, ob man das Xtra-Paket nur im Web bekommt, und ob das noch vor meinem Urlaubsantritt da sein wird. Denn es nützt mir nix, wenn die Post den Kram hier anliefert, wenn ich schon weg bin.

Wenn es doch klappt, dann wird mein gerade begonnener Web-Krimi „Pahl“ wohl einen veritablen Fortschritt in den kommenden zwei Wochen verzeichnen. Keine Sorge, ich hab keinen Hänger. Im Gegenteil – die erste Episode ist vom Storyboard her schon recht weit: Protagonisten und Nebenpersonen sind definiert und vorgeformt, es gibt eine Tat und ein Opfer, ich habe verschiedene Nebenstränge vorbereitet und die Storyline in der Mache. Letztere entsteht mit nur wenig Vorsprung. Zwei Kapitel sind bisher veröffentlicht, die Handlung acht weiterer ist stichwortartig vorgeformt, muss nur noch in ein echtes Ambiente gegossen werden. Okay, ich gebe zu: Kapitel 10 war schwer. Eigentlich ist das ein Brückenkapitel, das einen Nebenstrang weiterspinnen muss, der die Charaktere und ihre Beziehungen zueinander etwas weiter ausgestaltet, denn ausschließlich den Hauptstrang zu verfolgen, wird langweilig und bringt nicht zuletzt Lücken und mehr Fragen als Antworten. Umso länger werden dann weitere Episoden, weil es mehr zu erklären gibt. Was ich meine, wird sich nach der Veröffentlichung deutlicher zeigen. Der Hauptstrang aber ist mir ziemlich klar. So klar, dass ich schon die zweite Folge im Kopf habe. Zumindest den Haupt- und einen Nebenstrang, der im dritten Teil relevant wird. Aber greifen wir nicht vor. Ich habe Entwicklungen für drei Folgen im Kopf. Ob es mehr wird, weiß ich nicht. Und schon gar nicht, über welchen Zeitrahmen ich hier spreche.

Kleine Info am Rande: Es gibt zwei Hauptpersonen, vier Nebencharaktere, sieben wiederkehrende Tertiärpersonen und einige story-spezifische Persönlichkeiten. Den meisten Aufwand erfordern natürlich die Haupt- und Nebencharaktere. Die wiederkehrenden Personen, wie etwa POM Günther und PM Seidel, müssen nicht so sehr beleuchtet werden. Man stellt sich das Schreiben eines Krimis immer so einfach vor – ich auch. Nur kriegt man dummerweise immer wieder Ideen, die auf eine Entwicklung hinauslaufen, und dafür brauche ich wieder eine Geschichte. Das macht es dann aufwändig. Und darum braucht meine kleine Nebenbeschäftigung auch etwas länger. Der geneigte Leser wird’s sicher verschmerzen können. Zunächst aber werde ich mich um die Volksabstimmung zur Primarschule kümmern. Die Stellungnahme dazu liegt mir auch schon seit Erhalt der Unterlagen auf dem Herzen.

Herzlichst,
Euer Fuxi

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