Rundblick (14)

Und schon wieder ein Rundblick, weil mich irgendwie kein Bericht dieses Planeten so richtig kickt, allein auf ihn einzugehen…

Heute geht es für die Nationalelf im wichtigsten Spiel des Jahres in Russland um nicht weniger als die Tabellenführung und die direkte WM-Qualifikation. Nervös wurde die (Presse-)Welt, als eine 0:1-Pleite im 4×15-Minuten-Test gegen die Amateure von Mainz 05 bekannt wurde. Getestet wurde nämlich auf Kunstrasen, einem solchen, wie er heute im Lushniki-Stadion als Spieluntergrund dienen wird. Die Coaches begründeten die Pleite damit, dass die Spieler etwas müde seien, es sei ja auch eine Umstellung und eine andere Belastung. Und schon geht’s Bibbern los.

Da kann ich nur sagen: Kommt mal wieder von der Palme runter, Leute! Es gibt bei dieser Partie kein schlechtes Omen. Schließlich spielen wir in Moskau und nicht in Wolgograd!

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern: Jerôme Boateng vom HSV wird heute sein A-Nationalmannschaftsdebüt geben. Ausgerechnet in Russland. Gegen Andrej Arshavin. Ganz ehrlich: Auch wenn die BILD sich auf Arshavin und Torwart Igor Akinfeev als russische Hauptakteure einschießt, es gibt da noch ein paar Russen mehr, die ganz anständig gegen den Ball treten können. Wenn also Boateng Arshavin ausschaltet und Ballack Akinfeev knackt, heißt das noch lange nicht, dass Konstantin Syrianov und Alexander Kerzhakov nicht zwei Tore für Roman Pavliuchenko und Pavel Pogrebnjak auflegen können. Oder schlimmer noch: Sie selbst schießen…

Zeitgleich mit der A-Nationalelf spielt die U20 gegen Brasilien um den Einzug ins WM-Halbfinale. Und Horst Hrubesch hat es schon richtig erkannt:

„Ach je, ich musste mir schon so oft in der Vergangenheit bei verschiedenen Anlässen anhören, was ich gegen solche Wunderkinder tun wolle. Ich kann Ihnen sagen: Gar nichts mache ich gegen diese Wunderkinder. Die Wunderkinder müssen uns schlagen.“// <![CDATA[// <![CDATA[
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}

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Oliver Kahn forderte einst, seine Mannschaft müsse Eier haben. Hrubesch macht’s da besser: Er hat sie einfach.

Eier hat auch das Nobelpreiskomitee gehabt. Die haben den Friedensnobelpreis an US-Präsident Barack Obama vergeben. Ehrlich gesagt, halte ich das für einen Fehler. Denn Obama hat eigentlich, außer seine Vorstellungen und Visionen einer besseren Welt zu kommunizieren, nichts geleistet, was diesen Preis rechtfertigt. Das sieht er offenbar auch selbst so. Meiner Meinung nach gibt es auf der Welt sehr viele Menschen und Organisationen, die diese Auszeichnung mehr verdient hätten als Obama. Menschen, die sich persönlichen Konsequenzen zum Trotz für Freiheit und Frieden und Veränderungen einsetzen, auch unter Einsatz ihres Lebens.

Herzlichst,
Euer Fuxi

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