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	<title>Ruhelos</title>
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	<description>Ein ruheloses Blog über Fußball, Politik und alles andere</description>
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		<title>Die Nichtversteher bei Spiegel Online</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 02:14:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fuxionline</dc:creator>
				<category><![CDATA[In Bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Nachdenkliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Zunächst will ich mal einen Sachverhalt schildern. Am 2. Juni 2007 sorgte ein dänischer Fan beim EM-Qualifikationsspiel zwischen Dänemark und Schweden beim Stand von 3:3 für einen Spielabbruch, als er aufs Feld rannte und den deutschen Schiedsrichter Herbert Fandel, der gerade in der 88. Minute Christian Poulsen vom Platz gestellt und Strafstoß gegen Dänemark verhängt [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fuxionline.wordpress.com&amp;blog=8927043&amp;post=926&amp;subd=fuxionline&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zunächst will ich mal einen Sachverhalt schildern. Am 2. Juni 2007 sorgte ein dänischer Fan beim EM-Qualifikationsspiel zwischen Dänemark und Schweden beim Stand von 3:3 für einen Spielabbruch, als er aufs Feld rannte und den deutschen Schiedsrichter Herbert Fandel, der gerade in der 88. Minute Christian Poulsen vom Platz gestellt und Strafstoß gegen Dänemark verhängt hatte, tätlich angriff. Fandel brach den Statuten entsprechend ab. Die UEFA wertete das Spiel 3:0 zugunsten von Schweden, verhängte zunächst 61.000 Euro Geldstrafe gegen den dänischen Verband DBU, sowie die Austragung des Spiels gegen Liechtenstein unter Ausschluss der Öffentlichkeit und vier weitere Heimspiele in wenigstens 250 Kilometer Entfernung von Kopenhagen. Später wurde das Urteil dahingehend reduziert, dass nur 30.000 Euro Geldstrafe zu zahlen war und die Entfernung mindestens 140 Kilometer betragen musste, so dass sie zumindest in Aarhus spielen konnten und nicht nach Deutschland, Schweden, Norwegen oder Grönland ausweichen mussten. Der Verursacher wurde im Strafprozess zu 20 Tagen Gefängnis verurteilt. Danach gab es einen Zivilprozess, in dem er zunächst zur Zahlung von 121.000 Euro Schadenersatz an die DBU verurteilt wurde, in der Berufung erhöhte das Gericht die Summe auf knapp 250.000 Euro.</p>
<p>Und jetzt die Frage: Wie viele bei Spiegel Online haben das verstanden?</p>
<p><span id="more-926"></span>Der zuständige Autor der Deutschen Presse-Agentur (dpa) jedenfalls nicht. In einer ersten Version war von &#8222;Strafe&#8220; die Rede, ehe es zu &#8222;Schadenersatz&#8220; verbessert wurde &#8211; nur die Überschrift zeugt noch davon: <a href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,808291,00.html" target="_blank">&#8222;Attacke auf Schiedsrichter Fandel: Dänischer Fan muss 250.000 Euro <strong>Strafe</strong> zahlen&#8220;</a></p>
<p>Im <a href="http://forum.spiegel.de/f22/attacke-auf-schiedsrichter-fandel-daenischer-fan-muss-250-000-euro-strafe-zahlen-51817-3.html" target="_blank">SpOn-Forum</a> sieht das nicht besser aus. Zu diesem Zeitpunkt, da ich den Eintrag verfasse, gibt es 30 freigeschaltete Kommentare dazu von insgesamt 26 Usern. Die &#8222;Deppenquote&#8220;, also die Zahl derer, die es nicht kapiert haben, liegt bei satten 42,3 Prozent. Elf Menschen, die nicht begriffen haben, was der Unterschied zwischen Strafe und Schadenersatz ist. Der erste, der darauf hinweist, ist &#8222;BanchevMedon&#8220; (eine Anspielung auf &#8222;Bahnchef Mehdorn&#8220;, der mittlerweile aber bei Air Berlin regiert, so dass der User korrekt eigentlich &#8222;EhrbellinchevMedon&#8220; heißen müsste), und er bezieht sich offenbar (das geht aus seinem Betreff <a href="http://forum.spiegel.de/f22/attacke-auf-schiedsrichter-fandel-daenischer-fan-muss-250-000-euro-strafe-zahlen-51817.html#post9428175" target="_blank">&#8222;Praktikantenschreibe?&#8220;</a> hervor) auf den falschen Artikel selbst. Doch was nutzt es, wenn er ignoriert wird oder der Moderator spät freischaltet? Denn auch nach ihm finden sich reichlich Kommentare wie dieser:</p>
<blockquote><p><em>&#8222;Warum sollte diese <strong>Strafe</strong> angemessen sein?. Ist jemand so schwer verletzt worden?. Ging hier eine Gefahr für Laib und Seele hervor??.&#8220;<br />
</em>(<a href="http://forum.spiegel.de/f22/attacke-auf-schiedsrichter-fandel-daenischer-fan-muss-250-000-euro-strafe-zahlen-51817-2.html#post9428321" target="_blank">sara100</a>)<em><br />
</em></p></blockquote>
<p>Oder auch dieser:</p>
<blockquote><p><em>&#8222;Nichtsdestotrotz kann die Sinnhaftigkeit dieses Urteils durchaus hinterfragt werden. Denn wem ist denn letztendlich mit einer <strong>Strafe</strong> geholfen die der betroffene &#8216;Fan&#8217; vermutlich in seinem Leben nicht wird abzahlen können? Eine <strong>Strafe</strong> in einer Größenordnung wie sie sonst teilweise bei fahrlässiger Tötung verhängt wird, sehe ich hier auf jeden Fall als eher fehl am Platze an&#8230; &#8222;</em><br />
(<a href="http://forum.spiegel.de/f22/attacke-auf-schiedsrichter-fandel-daenischer-fan-muss-250-000-euro-strafe-zahlen-51817-3.html#post9428885" target="_blank">manuelbaghorn</a>)</p></blockquote>
<p>Für solche Leute liebe ich das Forum von SpOn &#8211; die Merkresistenz belustigt mich immer wieder.<br />
Also nochmal zum Mitschreiben:</p>
<p>1. Der Fan wurde für seine Tat von einem <strong>Straf</strong>gericht zu 20 Tagen Haft verurteilt.</p>
<p>2. Der Fan wurde von einem <strong>Zivil</strong>gericht zu 121.000 Euro <strong>Schadenersatz</strong> verurteilt.</p>
<p>3. Mindestens <strong>eine</strong> der beiden Parteien der <strong>Zivil</strong>sache war mit dem Urteil nicht zufrieden und legte <strong>Berufung</strong> ein. Im Artikel ist die Rede davon, dass der <strong>Beklagte</strong> Berufung beantragte, weil die Schadenersatzsumme zu hoch gewesen sei.</p>
<p>4. Das <strong>Berufungsgericht</strong> entschied, dass die der DBU zugesprochene Schadenersatzsumme zu gering angesetzt war und entschied, dass <strong>der Beklagte der Klägerin</strong> rund 250.000 Euro <strong>Schadenersatz</strong> zu zahlen habe.</p>
<p>Was aus dem dpa-Artikel nicht hervor geht, ist eine rechtliche Frage, die User &#8222;Fion&#8220; berechtigterweise aufwirft:</p>
<blockquote><p><em>&#8222;Ich wüsste gern, ob die Schadensersatzgläubiger ebenfalls Berufung eingelegt hatten. Der Artikel erweckt den Eindruck, als gälte das Verbot der reforamtio in peius im dänischen Zivilprozess nicht.&#8220;</em></p></blockquote>
<p>Gemeint ist das Verbot der &#8222;reformatio in peius&#8220;. Wörtlich aus dem Lateinischen heißt es etwa &#8222;Verbesserung ins Schlechtere&#8220;, also dass auf einen Widerspruch der verurteilten Partei hin das Urteil nicht gleichbleibt oder vermindert, sondern erhöht wird. In Deutschland ist dies im Zivilprozess nicht zulässig, sofern nicht beide Parteien Rechtsmittel beantragt haben. Und auch in Dänemark gibt es in Zivilsachen durchaus dieses Verbot, wie eine kurze Recherche zeigte. Eine genauere Beschreibung hierzu konnte ich bisher jedoch nicht finden. So scheint es denn zu sein, als habe auch die DBU Rechtsmittel eingelegt &#8211; verständlich, denn neben der Geldstrafe von 30.000 Euro hatte sie auch Einnahmeausfälle durch das Geisterspiel gegen Liechtenstein und den viermaligen Umzug vom Parken-Stadion in Kopenhagen (38.076 Zuschauer Kapazität) in den NRGi Park nach Aarhus (20.032 Plätze), unter anderem gegen den späteren Europameister Spanien. Von Nebenkosten wie erhöhtem Ordnerbedarf, Reise- und Unterbringungskosten sowie anderen erhöhten Aufwendungen wie zusätzlicher Stadionmiete (ich gehe davon aus, dass die Stadionmiete für den Parken wegen langfristiger Verträge dennoch gezahlt werden musste, zusätzlich zur Miete für Aarhus) ganz zu schweigen.</p>
<p>Nicht aufzulösen ist der sportliche Schaden. Das Spiel gegen Schweden fand recht früh in der Qualifikationsphase statt. Man stelle sich vor, der zum Strafstoß antretende schwedische Spieler, wahrscheinlich Freddie Ljungberg oder Christian Wilhelmsson, hätte verschossen. Dann wäre rein tabellarisch Schweden zwar immer noch mit 24 Punkten gegenüber 21 bei den Dänen im Vorteil gewesen. Aber wer weiß, ob die Dänen dann angesichts dieser Chance am vorletzten Spieltag 1:2 in Nordirland verloren hätten, während Schweden in Spanien 0:3 unterging? Und ob Schweden am letzten Spieltag gegen Lettland (2:1) nicht doch noch das Flattern bekommen hätte? Fest steht, dass Dänemark allein in der Tordifferenz durch die 0:3-Wertung gegen Schweden im Nachteil waren &#8211; bei 3:3 wären sie da im Vorteil gewesen. Das Rückspiel in Schweden endete übrigens 0:0. Schon da hätten die Dänen selbst eine sportliche 3:4-Niederlage noch korrigieren und sich für die EM qualifizieren können. Psychologisch war die Umwertung hingegen eine Hypothek.</p>
<p>Übrigens droht in Deutschland einem St. Pauli-Fan ein ebensolches Urteil: Dem <a href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,800923,00.html" target="_blank">Becherwerfer von St. Pauli</a>, der ebenfalls einen Spielabbruch herbeiführte und eine Platzsperre mit verminderter Zuschauerzahl hervorrief. Der FC St. Pauli kündigte an, ihn für den Schaden  &#8211; rund 400.000 Euro &#8211; in Regress zu nehmen. Daher wurde seine Geldstrafe im Strafprozess, 12.000 Euro (150 Tagessätze zu 80 Euro), auf zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt. Und auch die <a href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,808084,00.html" target="_blank">randalierenden Vollidioten vom vergangenen Freitag</a> in der Alsterdorfer Sporthalle können sich warm anziehen, wenn der Ausrichter des abgebrochene Hallenturniers sie in Regress nimmt &#8211; was ich sehr hoffe. Auf dass sie sich nie wieder Fußballkarten leisten können!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fuxionline.wordpress.com/926/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fuxionline.wordpress.com/926/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fuxionline.wordpress.com/926/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fuxionline.wordpress.com/926/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/fuxionline.wordpress.com/926/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/fuxionline.wordpress.com/926/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/fuxionline.wordpress.com/926/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/fuxionline.wordpress.com/926/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fuxionline.wordpress.com/926/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fuxionline.wordpress.com/926/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fuxionline.wordpress.com/926/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fuxionline.wordpress.com/926/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fuxionline.wordpress.com/926/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fuxionline.wordpress.com/926/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fuxionline.wordpress.com&amp;blog=8927043&amp;post=926&amp;subd=fuxionline&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Der Glückskeks</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 22:58:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fuxionline</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachdenkliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Stand Neujahr im Glückskeks: &#8222;Unerwartetes Glück steht Dir ins Haus.&#8220; Wenn ich jetzt aber Glück habe, wie kann es dann unerwartet sein, wenn ich durch diesen Glückskeks unerwartetes Glück erwarten kann?<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fuxionline.wordpress.com&amp;blog=8927043&amp;post=923&amp;subd=fuxionline&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stand Neujahr im Glückskeks:</p>
<blockquote><p><em>&#8222;Unerwartetes Glück steht Dir ins Haus.&#8220;</em></p></blockquote>
<p>Wenn ich jetzt aber Glück habe, wie kann es dann unerwartet sein, wenn ich durch diesen Glückskeks unerwartetes Glück erwarten kann?</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fuxionline.wordpress.com/923/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fuxionline.wordpress.com/923/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fuxionline.wordpress.com/923/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fuxionline.wordpress.com/923/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/fuxionline.wordpress.com/923/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/fuxionline.wordpress.com/923/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/fuxionline.wordpress.com/923/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/fuxionline.wordpress.com/923/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fuxionline.wordpress.com/923/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fuxionline.wordpress.com/923/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fuxionline.wordpress.com/923/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fuxionline.wordpress.com/923/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fuxionline.wordpress.com/923/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fuxionline.wordpress.com/923/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fuxionline.wordpress.com&amp;blog=8927043&amp;post=923&amp;subd=fuxionline&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Die Inflation der Radikalität</title>
		<link>http://fuxionline.wordpress.com/2011/12/11/die-inflation-der-alltagsdiskriminierung/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 01:04:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fuxionline</dc:creator>
				<category><![CDATA[Polemitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Niedersächsischen Landtag gab es unter der Woche einen handfesten Eklat: Bei einer Debatte über Flüchtlingspolitik brandmarkte die migrationspolitische Sprecherin der Grünen, Filiz Polat, die Abschiebepraxis des CDU-geführten Innenministeriums von Law-and-Order-Lautsprecher Uwe Schünemann &#8211; der immer dann zu hören ist, wenn es darum geht, Verfassungsbrüche zu fordern, möglichst viele Bundesbürger (potenziell) zu kriminalisieren und sich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fuxionline.wordpress.com&amp;blog=8927043&amp;post=916&amp;subd=fuxionline&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Niedersächsischen Landtag gab es unter der Woche einen <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article13755606/Am-besten-haette-man-Sie-abschieben-sollen.html" target="_blank">handfesten Eklat</a>: Bei einer Debatte über Flüchtlingspolitik brandmarkte die migrationspolitische Sprecherin der Grünen, Filiz Polat, die Abschiebepraxis des CDU-geführten Innenministeriums von Law-and-Order-Lautsprecher Uwe Schünemann &#8211; der immer dann zu hören ist, wenn es darum geht, Verfassungsbrüche zu fordern, möglichst viele Bundesbürger (potenziell) zu kriminalisieren und sich in maximalem Ausmaß zu blamieren (&#8222;Killerspiele&#8220;-Verbot, präventive Telefonüberwachung, Flugzeugabschuss, Vorratsdatenspeicherung, Websperren gegen Kinderpornografie und eine noch längere Liste politparanoiden Unsinns) &#8211; als inhuman und menschenrechtswidrig. Soweit, so normal. Dass die Grünen die Abschiebepraxis der Schwarzen kritisieren, kommt so häufig vor wie der Umstand, dass die Abschiebepraxis der Schwarzen kritikwürdig ist. Und dass diese Kritik an Schünemann und seiner Behörde fundiert ist, kann man sich gerade bei ihm sehr gut vorstellen.</p>
<p>Der Eklat jedoch war ein Zwischenruf aus der Unionsfraktion. Die Abgeordnete Gudrun Pieper sah sich angesichts der Verbalattacke zu einem Kommentar Richtung Polat genötigt, dessen Tragweite sogar in der CDU erkannt wurde und Pieper einen Ordnungsruf nebst Forderungen nach ihrer Mandatsniederlegung einbrachte:</p>
<blockquote><p><em>&#8222;Am besten hätte man Sie abschieben sollen!&#8220;</em></p></blockquote>
<p><span id="more-916"></span>Pieper bat Polat zwar um Entschuldigung. Aber das tun kleine Kinder auch, wenn sie Mist bauen &#8211; meist ohne es so zu meinen. Und die Frage ist, ob man diesen geistigen Ausfall tatsächlich entschuldigen sollte. Denn wenn man sich die Gesamtumstände mal ansieht, bekommt dieser geistige Furz ein ganz besonderes Gewicht.</p>
<p>Nehmen wir die Aussage mal sachlich. Pieper war also mindestens für einen Augenblick der Meinung, man hätte Filiz Polat abschieben sollen. Wäre das überhaupt gegangen? Nun, Filiz Polat ist deutsche Staatsbürgerin. Daran ist nicht zu zweifeln, denn nur als solche darf man überhaupt Abgeordnete eines deutschen Bundes- oder Landesparlamentes sein (<a href="http://www.gesetze-im-internet.de/bwahlg/__15.html" target="_blank">§ 15 BWahlG</a> i. V. m. <a href="http://dejure.org/gesetze/GG/116.html" target="_blank">Art. 116 Abs. 1 GG</a>). Eine Deutsche kann man nicht aus Deutschland abschieben. Ihre Eltern vielleicht? Laut Wikipedia ist Polat die Tochter eines türkischen Arztes und einer deutschen Kommunalpolitikerin und geboren in Bramsche.</p>
<p>Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Eine Landespolitikerin der CDU &#8211; also jener Partei, aus der in Sachen Migration schon quasi per Pawlow&#8217;schem Reflex beständig die <strong>Forderung nach &#8222;Integration&#8220;</strong> kommt &#8211; tönt, eine andere Abgeordnete <strong>hätte abgeschoben werden sollen</strong> &#8211; die Tochter eines <strong>anscheinend integrierten, migrierten Akademikers</strong> und einer auf kommunaler Ebene politisch engagierten Mutter, die <strong>selbst so integriert</strong> ist, dass sie in einem deutschen Landesparlament sitzt!</p>
<p>Okay, ich gebe zu, dass Pieper die Lebensgeschichte Polats kennt, ist sehr unwahrscheinlich. Aber was ist die Alternative? Doch nur der eine Reflex: Da steht eine Frau mit türkischem Namen am Mikrofon und kritisiert uns &#8211; also abschieben! Auch da läuft es auf den einen Punkt hinaus: Dass es völlig egal ist, wie integriert jemand ist &#8211; wenn diese Person einen ausländischen Namen trägt, ist es ein Ausländer und gehört abgeschoben! Anders kann man die Äußerung von Gudrun Pieper, deren Bild auf ihrer <a href="http://www.gudrunpieper.de/" target="_blank">Internetseite</a> ja geradezu das einer arischen Vorzeigefrau zeigt, wohl kaum verstehen. Das tun nicht mal die CDU-nahen Medien wie die WELT, die von einer &#8222;rassistischen Beleidigung&#8220; sprechen.</p>
<p>Aber wie &#8222;rassistisch&#8220; ist diese Äußerung? Was ist überhaupt Rassismus?<br />
Das Politiklexikon der <a href="http://www.bpb.de/popup/popup_lemmata.html?guid=V6X5ZL" target="_blank">Bundeszentrale für politische Bildung</a> definiert Rassismus als Überhöhung der eigenen durch vererbliche äußere Merkmale von anderen zu unterscheidenden Rasse und Abwertung anderer Rassen, die Vorurteile, Ablehnung und Feindseligkeit fördert.</p>
<p>Um Filiz Polat <strong>rassistisch</strong> beleidigen zu können, muss man erstmal feststellen, dass sie einer anderen Rasse angehört. <strong>Und da wird&#8217;s böse.</strong> Der Definition der BPB nach könnte Polat einer anderen Rasse angehören &#8211; sofern man Gudrun Pieper unterstellt, einer bestimmten Rasse anzugehören, der Polat nicht angehört. Wenn also ein Medium wie die WELT von einer &#8222;rassistischen Beleidigung&#8220; spricht, geht sie implizit davon aus, dass Pieper &#8211; beispielsweise &#8211; arisch ist und Polat nicht. Was ist Polat? Ich kenne ihre Mutter nicht &#8211; ob es sich dabei um eine Frau handelt, auf die das Attribut &#8222;arisch&#8220; zutrifft. Wenn wir das nur mal annehmen, dann wäre Polat gemischtrassig, nämlich zur Hälfte arisch und &#8230; ja, was eigentlich? Wie nennt sich denn die Rasse, der Dr. Polat angeblich angehört, wenn seine Tochter nicht nur einen türkischen Namen trägt, sondern auch optisch einen entsprechenden Einschlag hat, wie es im Politiklexikon der BPB steht? Türkisch? Anatolisch? Osmanisch? Eurasisch? Oder gleich: Islamisch?</p>
<p>Im Grunde ist es doch so: Die WELT hätte die Äußerung Piepers als das entlarven können, dass sie eigentlich ist: Als <strong>fremdenfeindlich</strong>. Denn nur einen Menschen, den man ohne Ansehen dessen, was er ist und wie er sich verhält, als fremd ansieht, kann man abschieben. Indem die WELT unterstellt, die Beleidigung sei rassistisch, beleidigt sie Polat erneut, indem sie auf ihre vererbte Andersartigkeit, vor allem die optische und namentliche, abzielt.</p>
<p>Es ist diese Alltagsdiskriminierung gegenüber offensichtlich Anderen, die sich wie ein roter Faden mindestens durch das letzte Jahrhundert deutscher Geschichte zieht, und die aus den Köpfen der Deutschen nicht wegzukriegen ist. Dinge wie Eugenik oder Antisemitismus gab es schon vor den Nazis, und sie sind auch kein rein deutsches Phänomen. Die Nazis haben nur daraus ihre &#8222;Ersatzreligion&#8220; gemacht und die halbe zivilisierte Welt ins Unglück gestürzt, getrieben von pathologischen Allmachtsphantasten. Aber der deutsche Michel hat diese Denkweisen nicht abgelegt. Auch nicht nach den 68ern. Das beweisen Menschen wie Gudrun Pieper, die Schreiberlinge der WELT, Gloria Prinzessin von Thurn und Taxis (Stichwort: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gloria_von_Thurn_und_Taxis#Medienpr.C3.A4senz" target="_blank">&#8222;Der Schwarze schnackselt gerne.&#8220;</a>), die BILD mit ihrer Anti-Griechenland-Kampagne oder Thilo Sarrazin. Und nicht zuletzt auch die, die nach Sarrazins kruden Thesen und der öffentlichen Kritik dagegen meinten, das müsse man doch noch sagen dürfen. Sobald es opportun erscheint, wird im Großen wie im Kleinen auf Andersartige gehetzt, um sich selbst darüber zu erhöhen. Besonders die Medien sind da ein Katalysator.</p>
<p>Ein Beispiel aus jüngster Zeit: Im niedersächsischen (sic!) Stolzenau <a href="http://www.derwesten.de/panorama/vater-erschiesst-tochter-auf-offener-strasse-id6138141.html" target="_blank">tötete ein Iraker</a> unter der Woche seine 13-jährige Tochter, die von ihm allem Anschein nach im familiären Zusammenleben misshandelt wurde und auf eigenes Bestreben im Jugendheim wohnte, nach einem Treffen beim Jugendamt mit sechs Schüssen, unter anderem in den Kopf. Und nun rate man mal, welches Wort sofort in den ersten Meldungen darüber zu lesen war, immerhin wenigstens mit einem Fragezeichen versehen? Richtig:</p>
<p><strong>Ehrenmord</strong></p>
<p><strong></strong>Bemerkenswerterweise ist es ausgerechnet BILD online, wo sich keinerlei Hinweis auf einen Zusammenhang zwischen Tat und diesem Wort findet, zumindest nicht im Archiv (ob die Berichte nachträglich intransparent verändert wurden, kann ich nicht beurteilen). Aber andere Medien bauten dieses Wort in ihre Berichterstattung ein. Die <a href="http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/stolzenau-vater-erschiesst-13-jahre-alte-tochter-auf-offener-strasse-11552630.html" target="_blank">FAZ</a> druckte eine Vorlage der dpa ab, in der es nicht explizit genannt wurde, aber in zwei von vier Absätzen darauf hingewiesen wurde, dass Jesiden wie die Eltern des Mädchens die Heirat mit Andersgläubigen verboten sei &#8211; was dies allerdings mit dem von der Presseagentur beschriebenen&#8220;Familienstreit&#8220; zu tun haben soll, bleibt das Geheimnis derselben. <a href="http://www.derwesten.de/panorama/war-die-tat-ein-ehrenmord-id6139814.html" target="_blank">&#8222;Der Westen&#8220;</a> hingegen fragte direkt:</p>
<blockquote><p><em>&#8222;War die Tat ein Ehrenmord?&#8220;</em></p></blockquote>
<p>Auf kreiszeitung.de aus Bremen macht Autor Michael Krüger das kurzerhand zum Fakt:</p>
<blockquote><p><em>&#8222;Tatbestand Ehrenmord: Vater ist noch auf der Flucht.&#8220;</em></p></blockquote>
<p>Auch die <a href="http://www.morgenpost.de/printarchiv/panorama/article1850538/Souzan-wollte-ein-anderes-Leben.html" target="_blank">Berliner Zeitung</a>, die von der zum Axel-Springer-Verlag gehörenden Ullstein GmbH herausgegeben wird, begibt sich auf diese Schiene, indem sie schreibt:</p>
<blockquote><p><em>&#8222;Das Mädchen wurde von ihrem Vater auf offener Straße niedergestreckt. Im Namen der &#8216;Ehre&#8217;. Sie war dreizehn.&#8220;</em></p></blockquote>
<p>Das Schwesterblatt WELT titelt</p>
<blockquote><p><em>&#8222;Sie starb, weil ihre Freiheit seine Ehre bedrohte&#8220;</em></p></blockquote>
<p>und zitiert in einer anderen Meldung die Düsseldorfer Rechtsanwältin Gülsen Çelebi aus der <a href="http://www.neuepresse.de/Nachrichten/Magazin/Uebersicht/Er-wird-traurig-sein.-Aber-Reue-Nein." target="_blank">&#8222;Neuen Presse&#8220;</a>, es handle sich um einen Ehrenmord. Dazu muss man wissen, dass Çelebi einen Namen als Anwältin muslimischer Frauen haben, die Zwangsheirat oder einen Ehrenmord fürchten und mit dem Interview auch Werbung in eigener Sache macht.</p>
<p>Die Nienburger Zeitung <a href="http://www.dieharke.de/content/artikel.php?a=22157" target="_blank">&#8222;Die Harke&#8220;</a> jedoch berichtet, dass die Polizei nicht von einem Ehrenmord ausgeht, sondern von innerfamiliären Spannungen.</p>
<p>Man muss schon zwischen den Zeilen lesen, um die Denkweise der Newsmacher nachzuvollziehen. Demnach müsste das Verhalten der 13-jährigen, die die Rückkehr ins Elternhaus ablehnte, nach Ansicht ihres Mörders die Ehre der Familie beschmutzt haben. Und diese Denkweise scheint nach Ansicht deutscher Medien ein rein muslimisches Phänomen zu sein.</p>
<p>Aber was ist, wenn ein Mann seine Frau tötet, weil die mit einem anderen in die Kiste steigt. Ist das dann kein Ehrenmord?<br />
Dabei kommt es eindeutig auf die Nationalität, Herkunft oder Glaubensrichtung an, wie die Presselandschaft beweist. Handelt es sich um einen Muslimen, war es ein Ehrenmord. Und wenn es ein Deutscher, Italiener oder Russe war? Dann heißt es wahlweise</p>
<p style="padding-left:30px;">- <a href="http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Mann-toetet-Ehefrau-und-vergraebt-Leiche-im-Wald-id16864091.html" target="_blank">&#8222;Gewaltverbrechen&#8220;</a> (Augsburger Allgemeine),</p>
<p style="padding-left:30px;">- <a href="http://www.focus.de/panorama/welt/ehestreit-mann-toetet-frau-mit-auto_aid_524037.html" target="_blank">&#8222;Ehestreit&#8220;</a> (Focus),</p>
<p style="padding-left:30px;">- <a href="http://www.sueddeutsche.de/panorama/siegen-mann-toetet-frau-und-flieht-mit-ihrem-baby-1.1133469" target="_blank">&#8222;Beziehungsdrama&#8220;</a> (Süddeutsche Zeitung),</p>
<p style="padding-left:30px;">- <a href="http://nachrichten.t-online.de/ehedrama-in-bochum-mann-toetet-frau/id_50576244/index" target="_blank">&#8222;Ehedrama&#8220;</a> (T-Online),</p>
<p style="padding-left:30px;">- <a href="http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article1802359/Mann-toetet-offenbar-Frau-und-stuerzt-aus-Fenster.html" target="_blank">&#8222;Beziehungstat&#8220;</a> (Berliner Morgenpost) oder</p>
<p style="padding-left:30px;">- <a href="http://www.suedkurier.de/region/hochrhein/loerrach/Drei-Tote-bei-Familiendrama;art372612,4938460" target="_blank">&#8222;Familiendrama&#8220;</a> (Express).</p>
<p>Haben Deutsche denn keine Ehre?</p>
<p>Aber es ist typisch für deutsche Medien, dass sie keine Grenzen kennen. Es muss immer alles höher, schneller und falscher sein &#8211; Hauptsache was raushauen&#8230;</p>
<p>Noch ein Beispiel? Wie nennt man es, wenn eine militante Organisation oder militante Einzelpersonen eine Brief- oder Paketbombe an eine andere, hochgestellte Person schicken, um gezielt diese zu schädigen?</p>
<p>Man nennt dies ein <strong>Attentat</strong>. Wie seinerzeit 1865 bei Abraham Lincoln, 1963 bei John F. Kennedy, Papst Johannes Paul II., Wolfgang Schäuble, aber auch 1944 bei Adolf Hitler.</p>
<p>Und wie nennen es deutsche Medien, wenn Josef Ackermann eine Briefbombe erhält? Richtig:</p>
<p style="padding-left:30px;"><em>- &#8222;Briefbombe für Ackermann: Die modernen Anarcho-<strong>Terroristen</strong> von der FAI&#8220;</em> (<a href="http://www.zeit.de/politik/ausland/2011-12/Italien-FAI-anarchisten" target="_blank">Zeit Online</a>)</p>
<p style="padding-left:30px;">- <em>&#8222;FAI-<strong>Terroristen</strong> bekennen sich auch zu Anschlag in Rom&#8220;</em> (<a href="http://mobil.abendblatt.de/politik/article2122220/FAI-Terroristen-bekennen-sich-auch-zu-Anschlag-in-Rom.html" target="_blank">Hamburger Abendblatt</a>)</p>
<p>Diese radikalisierte Denkweise des deutschen Journalismus halte ich für sehr gefährlich. Es wird immer mehr in Schwarz und Weiß gemalt, ohne Motive zu hinterfragen oder zu reflektieren. Der deutsche Durchschnittsjournalist schließt sich inzwischen offenbar der Meinung an, dass Menschen mit typisch linken Ansichten Kommunisten oder radikale Antifaschisten sind. Ich will die Anschläge in Rom oder auf Ackermann nicht gutheißen, aber hinterfragen deutsche Journalisten das, was da passiert?</p>
<p>Offenbar nicht. Demonstranten werden als &#8222;Wutbürger&#8220; herabqualifiziert &#8211; und dabei deren Argumente ohne Auseinandersetzung glatt übergangen &#8211; oder auch einfach nur als Krawallmacher, während Fehlverhalten der Polizei wie bei der <a href="http://www.youtube.com/watch?v=i-4VVmtx1Is" target="_blank">&#8222;Freiheit statt Angst&#8220;-Demo </a>in Berlin 2010 praktisch nicht vorkommt. Kritische Auseinandersetzung mit der Politik gibt es ohnehin kaum, und wenn, dann stark polarisiert &#8211; je nachdem, zu welchem Verlag das Blatt gehört und welcher Partei der Verlag nahesteht. Auf diese Art und Weise verstärkt sich auch die Distanz des noch gerade eben interessierten Bürgers zum Staatsapparat. Für eine ohnehin stark destabilisierte, heterogene Gesellschaft, in der Leistungsdruck, soziale Spaltung und staatliche Gängelung an der Tagesordnung sind und die zudem wirtschaftlich auf eine Wiederholung der Verhältnisse um 1930 hinsteuert, kann das nicht gesund sein.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fuxionline.wordpress.com/916/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fuxionline.wordpress.com/916/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fuxionline.wordpress.com/916/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fuxionline.wordpress.com/916/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/fuxionline.wordpress.com/916/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/fuxionline.wordpress.com/916/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/fuxionline.wordpress.com/916/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/fuxionline.wordpress.com/916/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fuxionline.wordpress.com/916/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fuxionline.wordpress.com/916/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fuxionline.wordpress.com/916/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fuxionline.wordpress.com/916/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fuxionline.wordpress.com/916/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fuxionline.wordpress.com/916/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fuxionline.wordpress.com&amp;blog=8927043&amp;post=916&amp;subd=fuxionline&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Franz Josef Wagner begreift&#8217;s nicht</title>
		<link>http://fuxionline.wordpress.com/2011/11/28/franz-josef-wagner-begreifts-nicht/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 02:17:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fuxionline</dc:creator>
				<category><![CDATA[Polemitik]]></category>

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		<description><![CDATA[In seiner aktuellen &#8222;Post&#8220; wendet sich Franz Josef Wagner, 66-jähriger Bild-Kolumnist, an die Castor-Demonstranten. Er stellt ihnen Fragen nach dem Warum ihres Tuns &#8211; allerdings bezweifle ich sowohl, dass die Demonstranten, die es Polizei und Castor-Transporteuren dieser Tage schwerstmöglich machen, ihm antworten werden, als auch dass er ihre Motive verstehen würde. So argumentiert &#8222;FJW&#8220;, der [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fuxionline.wordpress.com&amp;blog=8927043&amp;post=913&amp;subd=fuxionline&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In seiner aktuellen &#8222;Post&#8220; wendet sich <a href="http://www.bild.de/news/standards/franz-josef-wagner/liebe-castor-demonstranten-21250786.bild.html" target="_blank">Franz Josef Wagner</a>, 66-jähriger Bild-Kolumnist, an die Castor-Demonstranten. Er stellt ihnen Fragen nach dem Warum ihres Tuns &#8211; allerdings bezweifle ich sowohl, dass die Demonstranten, die es Polizei und Castor-Transporteuren dieser Tage schwerstmöglich machen, ihm antworten werden, als auch dass er ihre Motive verstehen würde.</p>
<p><span id="more-913"></span>So argumentiert &#8222;FJW&#8220;, der Atomausstieg sei ja beschlossen, Deutschland setze auf Wind- und Sonnenenergie, und die, die da im Wendland demonstrierten, seien &#8222;Schauspieler-Demonstranten&#8220;, die aus Langeweile demonstrierten, gegen eine vergangene Welt. Sein letzter Absatz lautet:</p>
<blockquote><p>&#8222;Was macht Ihr da im Wendland? Was für eine Show veranstaltet Ihr? Ich weiß nicht, wogegen Ihr demonstriert.&#8220;</p></blockquote>
<p>Die Antwort lautet: Gegen einen Ausstieg vom Ausstieg vom Ausstieg. Den bereiten Medien, Lobbyverbände und Bundesnetzagentur mit Hilfe der Presse, einschließlich BILD, ja gerade vor, so hat man den Eindruck. Ein paar Schlagzeilen aus den letzten Tagen:</p>
<p style="padding-left:30px;"><em>&#8222;Energie-Chaos wegen Atom-Ausstieg &#8211; Wenn Deutschland so weiter macht, gehen bald die Lichter aus!&#8220;</em><br />
(<a href="http://www.bild.de/geld/wirtschaft/atomausstieg/energie-chaos-wegen-atomausstieg-21227416.bild.html" target="_blank">BILD, 26. November 2011</a>)</p>
<p style="padding-left:30px;">&#8222;Probleme beim Netzausbau alarmieren Experten&#8220;<br />
(<a href="http://www.focus.de/politik/deutschland/tid-24276/energiewende-probleme-beim-netzausbau-alarmieren-experten_aid_687593.html" target="_blank">Focus Online, 24. November 2011</a>)</p>
<p style="padding-left:30px;"><em>&#8222;Bundesnetzagentur warnt &#8211; Stromnetze „am Rand der Belastbarkeit“ &#8222;</em><br />
(<a href="http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/stromnetze-am-rand-der-belastbarkeit/5885074.html" target="_blank">Handelsblatt, 24. November 2011</a>)</p>
<p style="padding-left:30px;"><em>&#8222;Teurer Netzausbau &#8211; Offshore-Windenergie droht Kollaps&#8220;</em><br />
(<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,798074,00.html" target="_blank">Spiegel Online, 16. November 2011</a>)</p>
<p style="padding-left:30px;">&#8222;Brandenburg: Netzausbau verteuert Strom&#8220;<br />
(<a href="http://www.rbb-online.de/nachrichten/politik/2011_11/brandenburg__netzausbau.html" target="_blank">rbb, 20. November 2011</a>)</p>
<p>Oh mann, wir kriegen aber richtig Probleme! Wie sollen wir bloß abends noch Licht haben?<br />
Dass die ganzen Schwierigkeiten in Sachen Netzausbau gerade jetzt kommen, wo das Thema Fukushima gerade erfolgreich vom Thema Nazi-Terror beerdigt wurde &#8211; schon komisch, oder? Ich mein, Schwarz-Gel<del>d</del>b stand ja noch nie im Verdacht, so recht grün zu sein und den Ausstieg aus der Atomenergie zu wollen. Vor allem, da sie den von Rot-Grün ja 2010 noch gekippt hatten.<br />
Ich darf das kurz skizzieren, ja?</p>
<div style="padding-left:30px;"><strong>2000:</strong> Am 14. Juni einigen sich die rot-grüne Bundesregierung unter Bundeskanzler Gerhard Schröder und die vier Kraftwerksbetreiber, Viag, Veba, RWE und EnBW im sogenannten &#8222;Atomkonsens&#8220; auf Reststrommengen für die 20 deutschen Atomkraftwerke mit rückwirkender Gültigkeit ab 1.1.2000. Dazu gehört auch ein Moratorium für den Salzstock Gorleben.</div>
<div style="padding-left:30px;"><strong>2010:</strong> Am 5. September verkündet die schwarz-gelbe Bundesregierung unter Bundeskanzlerin Angela Merkel, dass die Laufzeiten der deutschen Kernkraftwerke um acht (für sieben Meiler älter als 1980) und vierzehn Jahre (für zehn jüngere). Diese Laufzeitverlängerung tritt zum 14. Dezember inkraft.</div>
<div style="padding-left:30px;"><strong>2011:</strong> Am 11. März zerstören ein Erdbeben und daraus folgender Tsunami weite Teile der japanischen Ostküste rund um Sendai, darunter auch das Atomkraftwerk Fukushima Daiichi, in dem sich nacheinander in drei Reaktorblöcken Kernschmelzen und in drei Abklingbecken Feuer und Knallgasexplosionen ereigneten, wodurch großflächige radioaktive Kontaminationen in der Umgebung hervorgerufen wurden. Bis heute gibt es keine endgültige Strategie, wie der Austritt von Radioaktivität gestoppt werden soll, und mittlerweile leidet ein japanischer Fernsehmoderator, der kurz nach der Katastrophe demonstrativ in der Sendung Gemüse aus dem angeblich unbelasteten Teil des Landes gegessen hatte, an Leukämie. Nach der Katastrophe vollzog die schwarz-gelbe Bundesregierung eine 180-Grad-Wende und verkündete nun doch einen noch schnelleren Atomausstieg bis 2022, dessen Gesetz am 6. August inkrafttrat.</div>
<p>Und nun also gibt es mediale Panikmache wegen des Netzausbaus. Allein die BILD-Schlagzeile <em>&#8222;Energie-Chaos wegen Atom-Ausstieg&#8220;</em> ist schon entlarvend und klingt nach der Forderung, aus dem Ausstieg vom Ausstieg vom Atomausstieg wieder auszusteigen. Vor allem vor dem Hintergrund, dass Lothar Lenz, Vorstand für Finanzen und Dienstleistungen des Axel-Springer-Verlages im Aufsichtsrat der <em>esmt European School of Management and Technology GmbH</em> sitzt, einer Berliner Schule, zu deren Kooperationspartnern der Bund der Deutsche Industrie (BDI) gehört, wie auch das europäische Energy Delta Institute, eine Business-Schule, an der auch Kraftwerksbetreiber RWE beteiligt ist. Und Dr. Gerhard Cromme, Aufsichtsrat des ASV, war einer der Unterzeichner des &#8222;Energiepolitischen Appells&#8220; der vier Kraftwerksbetreiber, der für die Laufzeitverlängerung 2010 trommelte.</p>
<p>Wenn es also einen Grund dafür gibt, die Proteste auch nach dem Atomausstieg fortzuführen, dann liegt er darin begründet, dass man mit Ausstiegen aus Ausstiegen so seine Erfahrungen gemacht hat. Die Bundesregierung ändert ihre Meinung ja ständig nach Wetterlage. Also muss man sie immer wieder nachhaltig daran erinnern, dass der Ausstieg aus der Atomtechnologie vom deutschen Volk gewollt und als alternativlos &#8211; das Lieblingswort von Angela Merkel &#8211; angesehen wird. Und es den Betreibern so sauer und teuer wie möglich machen, damit sie es auch wirklich kapieren. Abgesehen davon, dass angesichts der <a href="http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=me&amp;dig=2011%2F11%2F25%2Fa0108&amp;cHash=f92516b53d" target="_blank">faulen Erkundungsankündigung</a> von Bundesumweltminister Röttgen, bei der 73 Millionen Euro für die Erkundung des Salzstocks Gorleben vorgesehen sind &#8211; und drei Millionen für bundesweite Alternativen.</p>
<p>Aber sowas ist Franz Josef Wagner (in seinem Alter) sicher zu hoch&#8230;</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fuxionline.wordpress.com/913/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fuxionline.wordpress.com/913/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fuxionline.wordpress.com/913/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fuxionline.wordpress.com/913/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/fuxionline.wordpress.com/913/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/fuxionline.wordpress.com/913/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/fuxionline.wordpress.com/913/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/fuxionline.wordpress.com/913/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fuxionline.wordpress.com/913/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fuxionline.wordpress.com/913/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fuxionline.wordpress.com/913/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fuxionline.wordpress.com/913/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fuxionline.wordpress.com/913/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fuxionline.wordpress.com/913/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fuxionline.wordpress.com&amp;blog=8927043&amp;post=913&amp;subd=fuxionline&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Die Geschichtsvergesser</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 02:12:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fuxionline</dc:creator>
				<category><![CDATA[Polemitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich liebe ja in gewisser Weise doch dieses großformatige Fischabfalleinwickelpapier aus dem Hause Axel Springer. Würde man BILD abschaffen oder verbieten, würde mir irgend etwas fehlen. Und sei es das Amüsement über kognitive und logische Dissonanzen. Ulrich Becker macht das in einem aktuellen Kommentar ganz deutlich, der da lautet: &#8222;Geld drucken löst keine Probleme&#8220;. Ach, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fuxionline.wordpress.com&amp;blog=8927043&amp;post=910&amp;subd=fuxionline&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich liebe ja in gewisser Weise doch dieses großformatige Fischabfalleinwickelpapier aus dem Hause Axel Springer. Würde man BILD abschaffen oder verbieten, würde mir irgend etwas fehlen. Und sei es das Amüsement über kognitive und logische Dissonanzen. Ulrich Becker macht das in einem <a href="http://www.bild.de/news/standards/bild-kommentar/geld-drucken-loest-keine-probleme-21124914.bild.html" target="_blank">aktuellen Kommentar</a> ganz deutlich, der da lautet: <em>&#8222;Geld drucken löst keine Probleme&#8220;</em>. Ach, echt nicht?</p>
<p><span id="more-910"></span>Da frage ich mich doch, warum dann das gleiche Blatt nicht müde wird, wahlweise den Rausschmiss Griechenlands aus dem Euro zu fordern oder den Austritt zu propagieren, wie sich mit</p>
<p style="padding-left:30px;">- der Frage <em>&#8222;Das Chaos in Griechenland ist groß – wann fliegt das Land endlich aus dem Euro?&#8220;</em> an Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (<a href="http://www.bild.de/politik/inland/philipp-roesler/griechland-raus-aus-dem-euro-20857820.bild.html" target="_blank">7.11.11</a>),</p>
<p style="padding-left:30px;">- dem &#8222;Artikel&#8220; <em>&#8222;Warum die Griechen raus aus dem Euro müssen&#8220;</em> (<a href="http://www.bild.de/politik/ausland/griechenland-krise/euro-in-griechenland-20832286.bild.html" target="_blank">5.11.11</a>) oder</p>
<p style="padding-left:30px;">- der Frage &#8222;Wie kriegen wir die Griechen aus dem Euro?&#8220; (<a href="http://www.bild.de/geld/wirtschaft/griechenland-krise/griechenland-raus-aus-dem-euro-geht-das-20806216.bild.html" target="_blank">3.11.11</a>)</p>
<p>auch nur ansatzweise beweisen lässt. Denn so schön sie auch erklären, dass durch ein Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone die Drachme gegen Euro und Dollar massiv absackt und sich dadurch die Importgüter extrem verteuern (wie zum Beispiel Öl, das für Griechenland überlebenswichtig ist), so wenig müde werden sie zu behaupten, Griechenland würde dadurch die Chance erhalten, die Wirtschaft zu stärken (wie Griechenland allerdings für Touristen attraktiver werden soll, wenn die Hotels nicht genug Strom kriegen, um die Pools zu filtern oder die Zimmer mit Staubsaugern reinigen zu lassen, oder wie die Touristen zum Hotel kommen sollen, wenn das Benzin dort unbezahlbar ist, erklärt BILD nicht&#8230;).</p>
<p>Genauso wenig hat BILD bisher auch nur ein Wort über Verpflichtungen Deutschlands gegenüber einem griechischen Viertweltstaat nach der Währungsreform verloren, der quasi &#8222;vor der Haustür&#8220; liegt, oder über die Zukunft des griechischen Staates &#8211; außer die Mantras von Leuten wie Hans-Werner (Un)Sinn nachzuplappern. Der hat immerhin im Mai schon <a href="http://www.bild.de/geld/wirtschaft/griechenland-krise/zur-euro-debatte-17904484.bild.html" target="_blank">vorausgesehen</a>, welche Unruhen es dort im Süden sechs Monate später gibt. Allerdings wäre er nicht Hans-Werner Sinn, wenn da nicht gravierende Fehleinschätzungen passierten&#8230; Den möglichen Aufschwung würde er daran festmachen, dass zwar viele Banken durch einen Bank-Run pleite gingen, die Firmenschulden würden aber in Drachme umgewandelt und die Firmen blieben dadurch gesund. Schulden bei ausländischen Banken blieben jedoch in Euro und würden sich umso mehr auftürmen, je schwächer die Drachme stünde. Und es gibt noch einen Denkfehler: Die Firmen könnten nur profitieren, wenn die Drachme massiv abwertet, also durch Inflation wie etwa in Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg, als man die Staatsschulden und Reparationen damit zu tilgen versuchte. Die Folge war ein massiver Wirtschaftszusammenbruch nebst weit um sich greifender Arbeitslosigkeit. Opfer der Verarmung waren vor allem die Mittelschichten.</p>
<p>Gegen dies jedoch wendet sich gerade &#8211; allerdings nur im Zusammenhang mit dem Euro &#8211; der Kommentator Ulrich Becker. Zitat:</p>
<blockquote><p><em>&#8222;Kein Problem verschwindet durch billiges Geld. Es gibt nur ein Rezept: sparen, sparen, sparen.&#8220;</em></p></blockquote>
<p>Kein Problem verschwindet durch billiges Geld? Echt nicht? Nicht etwa die Schulden? Auch nicht die Schulden von Grundbesitzern (wie 1923)? Warum dann erzählt Hans-Werner (Un)Sinn dann was anderes? Und warum glaubt das Fischabfalleinwickelpapier, für das Becker da kommentiert, dass für den Euro andere Regeln gelten als für eine Drachme? Ist die Drachme für BILD eine magische Währung, die ganz anders ist als alle anderen Währungen auf der Welt?</p>
<p>Und auch für das &#8222;Rezept&#8220;, das Becker da postuliert, gibt es ein passendes, ein deutsches Beispiel, verbunden mit einem Mann: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Br%C3%BCning" target="_blank">Heinrich Brüning</a>. Der sah das damals in der Weimarer Republik von 1929/30, als auch Deutschland nach dem Schwarzen Donnerstag von der Weltwirtschaftskrise gebeutelt wurde, nicht anders. Dabei waren die Voraussetzungen nicht viel anders als für Griechenland heute, denn wegen des Young-Plans waren Abwertung der Reichsmark (heute: Abwertung der Gemeinschaftswährung Euro) und Wirtschaftsprogramme (bisher stützt die EU Griechenland kalkuliert nur mit Bürgschaften) nicht möglich. In der Folge sorgte die Depression für absackende Wirtschaft, die Haushalte waren trotz Sparens nicht ausgeglichen, denn durch sinkende Wirtschaftskraft fehlte es auf der Einnahmenseite ebenso. Steuern wurden erhöht, staatliche Leistungen gesenkt, Löhne und Gehälter fielen. Doch dadurch wurde der Export nicht gestärkt, sondern die Wirtschaftskrise nur vergrößert. Zudem wurden die deutschen Banken durch Suggestionen, Deutschland könne Reparationsleistungen bald nicht mehr zahlen &#8211; und sei damit faktisch bankrott -, geschwächt, und es entstand eine Kreditpanik. Am Ende vom Lied hatte Deutschland 1932 6 Millionen Arbeitslose &#8211; bei gerade einmal 64 bis 65 Millionen Einwohnern insgesamt. Die Wirtschaft war am Boden, Frankreich torpedierte die Beruhigung der Panik durch ein Moratorium für deutsche Reparationszahlungen, das US-Präsident Hoover initiiert hatte, und letztlich mussten die Alliierten Deutschland die Restschuld erlassen, weil das Vertrauen in die Kreditwürdigkeit gegen null tendierte.</p>
<p>Kommt das irgend jemandem bekannt vor? Mir schon &#8211; denn exakt das passiert derzeit in Griechenland. Exakt dieses Schema, von Spar- und Deflationspolitik über Wirtschaftszusammenbruch, Massenarbeitslosigkeit, Kreditpanik &#8211; selbst den torpedierten und zerredeten Versuch der Beruhigung der Panik durch entschlossenes und großzügiges Handeln und den weitreichenden Schuldenerlass gab es damals. Und wo das endete, wissen wir heute auch: Vertrauensverlust in die Demokratie, eine nicht demokratisch legitimierte Regierung mit Notverordnungen, Radikalisierung (alles drei Punkte lassen sich schon heute in und um Athen beobachten), die Wahl Hitlers und der 2. Weltkrieg mit der fast völligen Zerstörung Deutschlands. Im Schulfach Geschichte scheint BILD-Politikchef Becker also wohl damals mehr Zettelchen an Banknachbarn herumgereicht als aufgepasst zu haben &#8211; oder es wurde damals nicht gelehrt, denn immerhin ging der 48-jährige Becker zur Schule, als in Deutschland noch der Klassenkampf zwischen etablierten Altnazis in den Institutionen und der Studentenbewegung brannte.</p>
<p>Nun steht nicht zu befürchten, dass Griechenland durch die derzeitige Politik so stark radikalisiert, dass es 2017 die Türkei überfällt, vielmehr droht aber durch die gravierende Destabilisierung eher ein Schicksal wie Somalia, und dabei ist die drohende Piraterie gegen Schiffe aus reichen Euroländern noch das kleinste Problem. Natürlich wirkt sich das auch auf Deutschland aus, wo ja auch nicht wenige Griechen leben. Menschen, die zum neuen Ziel von Fremdenfeindlichkeit werden könnten &#8211; in Zeiten von Neonaziterror und No-Go-Areas in Sachsen und Thüringen wäre das keine gute Nachricht für Deutschland.</p>
<p>Ist es denkbar, dass die latente Fremdenfeindlichkeit des Blattes im Verlag, dessen Gründer Chef vom Dienst in der von den Nazis übernommenden und gegen Juden hetzende &#8222;Altonaer Nachrichten&#8220; bzw. später &#8222;Hamburger Neueste Zeitung&#8220; war, trotz der aktuell zur Schau gestellten Abscheu gegen den Neonaziterror (der natürlich für die Auflage ausgeweidet wird) und der immer wieder opportun plakatierten Freundschaft zur türkischen Zeitung Hürriyet auf ein bestimmtes Ziel hinarbeitet? Immerhin hat BILD immer wieder ein &#8222;Volks-&#8220;Produkt wie das &#8222;Volks-DSL&#8220;, das &#8222;Volks-Notebook&#8220;, den &#8222;Volks-PC&#8220; oder das &#8222;Volks-Handy&#8220; zu vergünstigten Konditionen, so wie es damals den billigen &#8222;Volksempfänger&#8220; gab, der dann eher verächtlich als &#8222;Goebbelsschnauze&#8220; bekannt wurde. Liebe BILD, wenn Ihr in Bezug auf Sarrazin eine &#8222;Das wird man ja wohl noch sagen dürfen&#8220;-Haltung einnehmt, dann werde ich das doch wohl noch fragen dürfen, oder???</p>
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		<title>Der PC-Fußball-Dreikampf</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 16:11:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fuxionline</dc:creator>
				<category><![CDATA[In Bewegung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich verrate mal wieder etwas über mich: Ich spiele gern Computerspiele. Und ja, ich bin ein Killerspielespieler! Ich gebe es zu, obwohl ich damit pauschal von mindestens 500 wissensfreien Bundestagsabgeordneten und ungefähr 50 Prozent der deutschen Polizisten zum potenziellen Massenmörder abgeurteilt werde. Und Dr. Christian Pfeiffer, den niedersächsichen Chefgedankenverbrechenverboteforderer nicht zu vergessen (bei dessen Nachname [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fuxionline.wordpress.com&amp;blog=8927043&amp;post=898&amp;subd=fuxionline&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich verrate mal wieder etwas über mich: Ich spiele gern Computerspiele. Und ja, ich bin ein Killerspielespieler! Ich gebe es zu, obwohl ich damit pauschal von mindestens 500 wissensfreien Bundestagsabgeordneten und ungefähr 50 Prozent der deutschen Polizisten zum potenziellen Massenmörder abgeurteilt werde. Und Dr. Christian Pfeiffer, den niedersächsichen Chefgedankenverbrechenverboteforderer nicht zu vergessen (bei dessen Nachname zwei bestimmte Buchstaben für mich merkwürdig schwer zu tippen sind&#8230;). Natürlich fröne ich meinem gewalttätigen Hobby auch etwas verborgener: Mit diesen unglaublich leicht zu erstehenden und pixelmordenden Fußballgames! Wer schon mal mit seinem Pixelkicker eine Blutgrätsche gegen einen gegnerischen Pixelkicker angesetzt hat, wird wissen, was ich meine. Wobei ich sagen muss, dass da noch was fehlt: Weder EA noch Konami haben bisher die <a href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,789894,00.html" target="_blank">immer wieder stattfindenden Schlägereien</a>, vornehmlich von Amateurplätzen, und <a href="http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1211151" target="_blank">Ausschreitungen</a> implementiert. Nachbessern, Freunde der Sonne!</p>
<p><span id="more-898"></span>Eines meiner aktuellen Lieblingsspiele ist<em> Pro Evolution Soccer 2011</em>. Durch Modifizierungen aus dem Internet kann ich damit mittlerweile auch Bundesliga spielen &#8211; die einzige Möglichkeit derzeit, mal einen erfolgreichen HSV zu erleben&#8230; Ich bin auch relativ gut darin, zumindest im Kampf mit der KI. Online, was ich sehr, sehr selten mache, bin ich ziemlich schlecht. Naja, egal. Nun sind gerade <em>FIFA 12</em> und <em>Pro Evolution Soccer 2012</em> erschienen, und da stellt sich mir alljährlich die Frage, ob ich mal 50 Euro ausgebe für ein neues Spiel. Der <em>Fussball-Manager 12</em> von EA ist bereits fest eingeplant, da ich bisher noch mit der 08er-Version spiele, die schon sehr, sehr alt ist und im Livemodus auch nicht wirklich rockt. Aber soll ich ein Jahr nach <em>PES 2011</em> schon wieder Kohle für die aktuelle Version locker machen? Ich weiß es nicht. Und wie findet man es heraus? Klar: <strong>Demo</strong>!</p>
<p>Nein, ich ziehe nicht mit Gleichgesinnten vor die Firmenzentralen, mit schicken Plakaten oder so &#8211; ich meine die zu Testzwecken herausgegebenen Demoversionen der Spiele zum Ausprobieren. Beide sind nach etwas längerer Suche besorgt (gerade Konami entfernte die Demo-Downloads nach Veröffentlichung der Vollversion). Und da ich ein Sendungsbewusstsein zu befriedigen habe, vergleiche ich beide Demos hier im Blog miteinander und mit <em>PES 2011</em> als Referenz.</p>
<p><strong>PES 2012 vs. PES 2011</strong></p>
<p>Als erstes teste ich das &#8222;Upgrade&#8220;. Was hat sich bei <em>PES 2012</em> im Vergleich zum Vorgänger getan? Vor Programmstart stelle ich erstmal über die settings.exe alle Umgebungsoptionen genau so ein wie bei der 2011er und entferne danach die beiden Videodateien aus dem img-Verzeichnis, damit mir das Introvideo erspart bleibt: pes12ci.sfd und pes12pv.sfd. Das Gute ist: Die neue Version unterscheidet sich in den Systemvoraussetzungen höchstens marginal, und daher läuft sie selbst auf<strong></strong> einem älteren Clevo M570-Notebook noch, auch unter Windows 7 und mit DirectX 9.0c.</p>
<p>Als erstes fällt auf: Das Hauptmenü hat sich praktisch kaum verändert, die Piktogramme sind praktisch gleich, nur in der Darstellung etwas moderner, metallener. Die Spielmenüs sehen hingegen aus wie 1:1 aus der Vorversion übernommen.</p>
<p>Ich spiele ein Freundschaftsspiel zwischen Tottenham Hotspur (mit Ex-HSVer Rafael van der Vaart, den ich wegen Formschwäche aber auf die Bank verbanne) und dem FC Bayern München. 10 Minuten dauert der Spaß, auf Stufe &#8222;Profi&#8220;. Neu in der Auswahl der Gegner sind Stärkeanzeigen für einzelne Werte wie Angriff, Verteidigung, Taktik etc., mit entweder A, B oder C daneben als kleine Einstufungshilfe. Der Einstieg ins Spiel verwundert mich etwas: Obwohl auf höchste Qualität und Displayauflösung gestellt, wirkt die Grafik reichlich verwaschen, als ob die Spielauflösung gar nicht der des Displays entspräche. Zumindest Screenshot-Versuche behaupten das Gegenteil. Das kenne ich aus dem Vorgänger anders, dort sind die Konturen knackiger. Der Grund ist mir bisher verborgen geblieben. (Vielleicht liegt es nur am Grafiktreiber, denn auch Screenshots sind mir nicht möglich. Einen Test von meinem jüngeren PC mit ATI-Karte werde ich nachschieben.)</p>
<p>Eine kleine, aber wichtige Verbesserung ist der Spielbeginn: Im 2011er pfiff der Schiedsrichter an, und der Anstoßende spielte sofort los. Nun löst man selbst mit der Passtaste den Anstoß aus &#8211; das erspart Unfälle. Im Spiel selbst ist die auffälligste Neuerung die geschmeidigere Bewegung der Spieler. Es wirkt deutlich runder, die 2011er-Kicker waren da merklich hüftsteifer. Auch die Steuerung wirkt nun etwas direkter als bei <em>PES 2011</em>. Insgesamt wird die Präsentation des Geschehens dadurch dynamischer. Auch die KI ist intelligenter geworden. So versuchen die Verteidigenden nun häufiger, die Aktion des Angreifers mit Ausfallschritt zu blocken. Angreifer können hingegen auch mal durch zwei Abwehrspieler hindurch marschieren. Auch bei Zweikämpfen am Mann hat sich was getan. Kleine Zusammenstöße bringen einerseits nun nicht mehr generell einen Angreifer aus dem Tritt, sondern sorgen meist dafür, dass er mit ein wenig Verzögerung weiter am Ball bleiben kann, wenn er den nötigen Platz hat. Andererseits werden solche Zusammenstöße auch ohne Tastendruck eher geahndet, wenn sie zum Ballverlust führen. An den zur Verfügung stehenden Aktionen per Knopfdruck hat sich nichts geändert, das bleibt recht simpel und einsteigerfreundlich.</p>
<p>Ein Ärgernis in der Animation, das Detailverliebte wie mich nervte, wurde weitestgehend verbessert: Die Schiedsrichterassistenten geben ihre Signale nicht mehr so träge, aber noch immer kommt der Abseitspfiff des Schiedsrichters einen Hauch vor der gehobenen Fahne. Die Pässe im Spiel sind ebenfalls etwas intelligenter, gehen mehr in den Raum, den sich die Mitspieler auch durch Frei- und das gerade auf dem Flügel oft praktizierte Hinterlaufen schaffen. Natürlich können solche Pässe auch abgefangen werden &#8211; da hat die KI inzwischen durchaus einen kleinen Vorteil, denn sie macht das &#8222;intuitiver&#8220; als der steuernde Mensch und damit auch häufiger. Insgesamt also machen die Verbesserungen die 2012er-Version im Vergleich zu 2011 realistischer. Quantensprünge sehe ich aber nicht, weder optisch noch spielerisch. Das ist auch schwer, wenn man in einem Zweikampf Führender ist. Ob das aber auch so bleibt, ist erst im Vergleich mit <em>FIFA 12</em> klar.</p>
<p>Übrigens: Das Spiel habe ich mit den Spurs 3:2 gewonnen. Zwar traf Mario Gomez zum 0:1 und 2:2, aber ein Schlenzer von Bale, der Führungstreffer durch Crouch und ein Kopfballtor vom 165 Zentimeter kleinen Lennon reichten zum Sieg.</p>
<p><strong>FIFA 12 vs. PES 2011</strong></p>
<p>Okay, jetzt wird&#8217;s unfair. Denn hier werden beinahe Äpfel mit Pfirsichen verglichen: Der aktuelle Konkurrent, der sich abschauen konnte, was die Fans des anderen so lieben, gegen die Vorjahresversion. Das ist, als wollte man im Vergleich den <a href="http://www.auto-motor-und-sport.de/news/neuer-hyundai-i30-auf-der-iaa-neue-generation-des-kompakten-3966273.html" target="_blank">2012er Hyundai i30</a>, der gerade auf der IAA vorgestellt wurde, gegen den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/VW_Golf_V" target="_blank">VW Golf V</a> stellen. Wer allerdings einen 5er-Serie-Golf fährt und überlegt, ob er sich den neuen i30 kauft, wird vor der gleichen Baustelle stehen wie ich: Welchen Nutzen gewinne ich dabei?</p>
<p>Die grundlegendste Änderung hat EA in der Defensivarbeit vorgenommen und weist eingangs im Tutorial explizit darauf hin. In sieben Schritten durchläuft man als Spieler die neuen Verteidigungsoptionen einschließlich Zustellen, Zustellen (Mitspieler) und Ziehen/Zerren. Die neuen Möglichkeiten, die sich dem Spieler bieten, muss dieser erstmal erlernen und richtig einzusetzen wissen, sie sind aber ein großer Schritt Richtung Realismus. Ansonsten geht es mir dabei im Spiel wie auch im Versionssprung-Test vorher gegen <em>PES 2012</em>.</p>
<p>Das Menü basiert auf Text, was ebenso klar ist wie Piktogramme, wirkt aber weniger verspielt, und ein wenig Verspieltes gilt ja als kreativ. Die Navigation in <em>FIFA 12</em> macht einen eher hausbackeneren Eindruck auf mich. Positiv hingegen ist für mich, dass man auch mit der Maus navigieren kann. Pluspunkt für EA.</p>
<p>Mein Referenzspiel gab es kürzlich tatsächlich in der Champions League: Olympique Marseille gegen Borussia Dortmund. Ich steuere den BVB, ausnahmsweise. Generell muss man sagen, dass bei <em>FIFA</em> die Schwierigkeitsgrade &#8211; zumindest für einen Umsteiger &#8211; eine Nummer höher anzusetzen sind, d. h. &#8222;Profi&#8220; ist bei EA schwerer als bei Konami. Und es gibt noch einen gravierenden Unterschied: Gerade in der Ballverarbeitung &#8211; Passen und Schießen &#8211; ist die Steuerung von <em>FIFA 12</em> merklich träger. Wird bei PES ein Pass mit Druck gespielt und sofort weitergeleitet, behält er seine Geschwindigkeit weitestgehend bei, während man bei <em>FIFA</em> etwa eine Sekunde lang eine Passtaste drücken muss, um einen halbwegs schnellen Ball zu spielen. Insgesamt wirkt <em>FIFA 12</em> damit träger als <em>PES 11</em>, das ein zügigeres Spiel erlaubt. Zwar muss man auch dort die Pass- oder Schusstaste für einen kraftvolleren Schuss etwas länger drücken, der hat es dann letztlich aber auch in sich, so dass man tatsächlich einen Flankenwechsel mit einer realistischen Flugkurve und -geschwindigkeit vollziehen kann, während die Kugel im Hause EA flacher fliegt und nicht so weit. Schade eigentlich, denn das macht raumgreifendes Spiel über wenige Stationen sehr mühsam.</p>
<p>Ansonsten wirkt <em>FIFA 12</em> ansehnlicher, flüssiger. Während ein Spieler bei <em>PES 2011</em> auf einen anderen aufläuft und an ihm abprallt, versucht der Angreifer bei <em>FIFA 12</em>, sich an seinem Gegenspieler vorbeizuwinden &#8211; wie im richtigen Spiel. Auch die Aktionen selbst sind durchaus unterschiedlich, so dass eine Grätsche beispielsweise nicht immer komplett über den Boden zu rutschen bedeutet, sondern sich auch in einem langen Ausfallschritt äußern kann. Auch die Drehungen und Wendungen im Lauf sehen aus wie im Fernsehen. Und die Assistenten zeigen dem Schiedsrichter sofort eine Abseitsstellung an, noch ehe er pfeift! Grafisch gesehen und auf den Ablauf bezogen ist der Realismuslevel sehr hoch anzusetzen, da hat <em>FIFA</em> gut gearbeitet. Spielerisch dagegen macht das ermüdende Angriffsspiel, das eher auf Tricks und Finessen ausgelegt ist und weniger taktische Möglichkeiten bietet, vieles von dem guten Eindruck wieder zunichte.</p>
<p>Im Spiel war ich allerdings erfolgreicher als die Borussen. Verloren die echten Gelb-Schwarzen trotz guter Leistung mit 0:3, gewannen meine BVBler in Marseille mit 4:1 &#8211; 3 Tore erzielte Lucas Barrios, den zwischenzeitlichen zweiten Treffer Marcel Schmelzer, und für OM netzte Loic Remy zum 1:2.</p>
<p><strong>FIFA 12 vs. PES 2012</strong></p>
<p>Im direkten Duell erfährt man schon deutlich Unterschiede. Das Passspiel bei <em>PES 2012</em> ist in der Tat etwas schneller und <strong></strong>verzeiht mehr Ungenauigkeiten. Das wird bei einer Angriffslängenmessung klar. <em>FIFA 12</em> teste ich mit einem Freundschaftsspiel zwischen dem AC Mailand und dem FC Arsenal, <em>PES 2012</em> mit der Partie Inter Mailand gegen Bayern München. Bei sämtlichen Angriffen in <em>Pro Evolution Soccer</em>, die beim Torwart mit einem Kurzpass zu einem Verteidiger beginnen und mit einem Torabschluss innerhalb des Strafraums enden, liegt die Angriffsdauer zwischen 18 und 23 Sekunden. Natürlich habe ich mich in allen Versuchen um schnelles Spiel bemüht. Messversuche, bei denen ich den Ball erst vom Gegner wieder zurückerobern muss, werden abgebrochen. Unter der gleiche Prämisse teste ich <em>FIFA 12</em>. Das Paradoxe: Der schnellste Angriff dauert im träger wirkenden Produkt aus dem Hause EA gerade einmal 16 Sekunden, ist also zwei Sekunden schneller als der Versuch beim Konkurrenten! Allerdings: Mir gelingt auch nur ein einziger gültiger Spielzug. Bei allen anderen geht der Ball irgendwann verloren bzw. klappt kein Torschuss. So kann der Eindruck täuschen&#8230;</p>
<p>Spielerisch nehmen sich beide wenig. Die KI in <em>PES 2012</em> macht allerdings etwas mehr Fehler, während die gegnerischen Kicker in <em>FIFA 12</em> mehr dribbeln, mehr passen und sich so &#8211; symbolisch für das ganze Spiel &#8211; zum Torerfolg durchspielen. Auch hier sind die Angriffe des Konami-Sprosses zügiger, und man hat weniger Zeit zum Denken, muss mehr intuitiv spielen. Will man einen Vergleich ziehen, dann erinnert mich der Unterschied im Spieltempo der beiden an den Unterschied zwischen <em>Call of Duty 4</em> und <em>Ghost Recon: Advanced Warfighter</em>. Oder, um um Genre Fußball zu bleiben:<em> FIFA 12</em> ist mehr was für Huub Stevens, <em>PES 2012</em> eher für Ralf Rangnick. Auch das ist Teil der Paradoxie des Vergleiches. Optisch ansprechender ist jedoch, das muss ich zugestehen, <em>FIFA 12</em>, wo die Aktionen der Pixelballtreter runder, vor allem aber vielfältiger wirken. Die Animationen scheinen also bei EA etwas umfangreicher gemacht worden zu sein.</p>
<p>Mein Urteil über dieses Duell hat übrigens nichts mit dem Ausgang der Testspiele zu tun, auch wenn ich bei <em>FIFA 12</em> mit Milan gegen Arsenal 0:2 unterliege (Tore durch Walcott und Song) und bei <em>PES 2012</em> mit Inter die Bayern 2:0 schlage (Thiago Motta per Distanzschuss, Eto&#8217;o als Abschluss eines Konters über drei Stationen und aus der eigenen Hälfte von Cambiasso unaufhaltbar steil geschickt).</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Beide sind im Vergleich zu <em>PES 2011</em> ein Schritt nach vorn zu mehr Realismus. Mir aber reichen die Verbesserungen nicht aus, um einen Kauf zu rechtfertigen. Nach vielen Jahren <em>Pro Evolution Soccer</em>-Serie bevorzuge ich weiterhin die asiatische Weise des Fußballs, denn sie wirkt insgesamt dynamischer und liegt mir deshalb eher. <em>FIFA</em> hat seine Stärken dort, wo der Spieler ein längeres Aufbauspiel aufzieht, wie man es auch aus den meisten Stadien kennt. Es entspricht der Realität am ehesten. Sehenswerter hingegen ist Tempofußball &#8211; zumindest für einen leidgeplagten HSV-Fan wie mich. Den habe ich aber auch in der 2011er-Version<strong></strong>, und die Unterschiede zwischen 2011 und 2012 sind bei <em>Pro Evolution Soccer</em> nicht so gravierend, dass ich schnellstmöglich ins Geschäft renne, auf dass Ware und Geldschein die Besitzer wechseln. Plus: Die Modifikationen, die es derzeit bei <em>PES 2011</em> gibt, werden bei 2012 noch auf sich warten lassen. Und wenn ich schon HSV-Niederlagen im Stadion sehen muss, will ich doch wenigstens am Computer sehen, wie er gewinnt&#8230;</p>
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		<title>Pahl &#8230; und die Frau aus Krohnkamp (4)</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 12:51:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fuxionline</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Pahl]]></category>

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		<description><![CDATA[Kapitel 4 Da fuhr er endlich. Darauf hatte er gewartet. Dafür hatte Jonas seit einer halben Stunde abwechselnd aus dem Fenster und auf die Uhr geguckt. Seine Hausarbeiten waren reine Nebensache. Er brauchte sich auch nicht groß anstrengen. Die Aufgaben fielen ihm leicht. Er war ein &#8222;plietscher Junge&#8220;, wie es sein Papa immer ausdrückte. Das [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fuxionline.wordpress.com&amp;blog=8927043&amp;post=884&amp;subd=fuxionline&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:center;"><a href="http://fuxionline.files.wordpress.com/2010/06/pahl2.jpg"><img class="aligncenter" title="Pahl" src="http://fuxionline.files.wordpress.com/2010/06/pahl2.jpg?w=450&#038;h=225" alt="" width="450" height="225" /></a></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">Kapitel 4</span></strong></p>
<p>Da fuhr er endlich. Darauf hatte er gewartet. Dafür hatte Jonas seit einer halben Stunde abwechselnd aus dem Fenster und auf die Uhr geguckt. Seine Hausarbeiten waren reine Nebensache. Er brauchte sich auch nicht groß anstrengen. Die Aufgaben fielen ihm leicht. Er war ein &#8222;plietscher Junge&#8220;, wie es sein Papa immer ausdrückte. Das war er wirklich, und seine Eltern brauchten es ihm nicht erst zu sagen. Schon mit fünf Jahren hatte Jonas aus Zeitungen abgeschrieben und las Mama und Papa am Frühstückstisch die Nachrichten vor. Natürlich las er am liebsten den Sportteil. Vor allem die Nachrichten über den HSV. Seinen HSV.</p>
<p><span id="more-884"></span>Wie die Spieler wollte er mal werden. Aber er konnte sich so schwer entscheiden, wem er nun nacheifern wollte. Auf dem Schulhof gab es viele Bayern-Fans, die mochte er nicht. Schweinsteiger, Müller, Gomez, Ribery, Robben&#8230; nein, das war nicht seine Welt. Er liebte den HSV, schon immer. Er hatte nur einfach keinen Star als Idol. David Jarolim war schon toll, wie er dagegenhielt und den Körper zwischen Ball und Gegner schob, Freistöße provozierte. Aber Mladen Petric war auch klasse, besonders wenn er mit links abzog. Heung-Min Son auch, der junge Südkoreaner, der so witzig aussah, wenn er Tore bejubelte. Und Eljero Elia hatte er früher auch gemocht, bis der anscheinend keine Lust mehr auf den HSV hatte und auch so spielte. Jonas konnte sich einfach nicht festlegen. Darum war sein Fantrikot auch nicht mit einem Namen und einer Nummer beflockt. Er liebte einfach den HSV.</p>
<p>Und er liebte seinen Papa. Deshalb starrte er auch so lange aus dem Fenster, anstatt seine Hausaufgaben zu machen. Immer, wenn ein Bus vorbei fuhr, hoffte er, seinen Papa erspähen zu können. So wie jetzt auch. Aber als dieser Bus aus Bördeling vorbei fuhr, konnte er den Fahrer nicht erkennen. Es ging zu schnell. Die Vorfreude wich der Ernüchterung, und Jonas fiel enttäuscht in seinen Drehstuhl zurück. Seine Lust auf die Hausaufgaben förderte das auch nicht. Aber wenn er sie nicht machte, würde Mama schimpfen und dafür sorgen wollen, dass er sie macht. Und das wollte er nicht. Er hatte keine Lust, dass sie neben oder hinter ihm saß und ihm über die Schulter guckte. Er wollte seine Ruhe, die Hausaufgaben alleine machen. Überhaupt war es ihm viel lieber, allein zu sein.</p>
<p>«Ich weiß nicht mehr, was ich noch machen soll&#8230;», klagte Mia. «Ich komme kaum noch an Jonas heran. Er will nicht auf den Spielplatz, nicht auf den Bolzplatz, nichts unternehmen. Er verbunkert sich in seinem Zimmer! Es ist schon ein Wunder, wenn ich ihn mal dazu bringen kann, mit dem Fahrrad eine Runde zu drehen&#8230;» Sie machte einen verzweifelten Gesichtsausdruck.<br />
«Hast Du gedacht, an einem kleinen Jungen geht die Scheidung der Eltern spurlos vorüber? Der merkt doch ganz genau, was bei Euch los ist.», antwortete Caro, während sie an der Geschirrspülmaschine lehnte.<br />
«Das weiß ich doch! Aber Du weißt auch, dass das mit Bernd einfach nicht mehr ging. Aber das kann ich doch Jonas nicht so sagen! Er liebt seinen Papa. Er braucht ihn. Das kann ich ihm doch nicht kaputt machen!»<br />
«Aber für ihn bist Du die Böse. Immerhin hast Du Bernd ja recht schnell ersetzt, und für Jonas sieht das so aus, als sei Ben Schuld am Scheitern Eurer Ehe. Wenigstens denkt Jonas nicht, er selbst sei schuld, oder?»<br />
Mia schnaufte theatralisch. «Keine Ahnung! Vielleicht ja, vielleicht nein. Ich kann ihn fragen &#8211; er redet nicht mit mir darüber.» Ihre Verzweiflung war nicht übertrieben. Kraftlos rührte sie in dem Topf mit Schokoladenpudding herum, den sie für Jonas machte. Sogar echte Vanilleschoten hatte sie gekauft, damit er so gut schmeckte, dass Jonas mal ein Lächeln zu entlocken war.</p>
<p>Doch es nützte alles nichts. «Hast Du es schon mal mit Sachen versucht, bei denen er garantiert Spaß hat? Er spielt doch gern Fußball &#8211; meld&#8217; ihn doch in Bördeling beim TSV an! Da gewinnt er dann neue Freunde und kommt mindestens zweimal pro Woche aus seinem Schneckenhaus!», meinte Caro.<br />
«So schlau waren wir auch schon, aber er will partout nicht.»<br />
«Und was ist mit dem HSV? Geht doch mal mit ihm ins Stadion! Das liebt er doch&#8230;»<br />
«Waren wir schon mal. Schon auf dem Weg dahin hat er Terror gemacht. Und im Stadion hat er sich auch kein bisschen gefreut, überhaupt nicht mitgefiebert. Das war ein teurer Reinfall für drei Personen, dazu noch die Fahrtkosten und so. Da sind fast 200 Euro draufgegangen. Und dann hat der HSV auch noch verloren &#8211; da war seine Stimmung komplett im Arsch!» Mia schüttelte gedankenverloren den Kopf.<br />
Auch Caro wirkte ernüchtert. «Oh je&#8230;»<br />
«Ich hab schon darüber nachgedacht, mit ihm zum Psychologen zu gehen. Das geht so nicht weiter! Was ich auch mache, es hilft gar nichts&#8230; Und Ben ist mir auch keine Hilfe!» Bei diesen Worten wechselte Mias Verzweiflung in Ärger.<br />
«Wieso, was macht er denn?»<br />
«Ja, nichts! Das ist ja das Problem! Er lässt mich mit Jonas völlig allein. Ich sehe ihn immer seltener, und wenn wir wenigstens mal telefonieren, ist er immer kurz angebunden. Inzwischen kommt er fast nur noch her, wenn Jonas bei Bernd ist.»<br />
Caro seufzte.<br />
«Und ich glaube, er kommt auch nur noch dann her, wenn er ficken will. Ansonsten unternehmen wir nichts, auch und schon gar nicht mit Jonas, von dem HSV-Fiasko mal abgesehen.»<br />
«Zu deutsch: Jonas ist für ihn ein Störfaktor.»<br />
«So sieht es aus. Ja.»<br />
«Und warum trennst Du Dich nicht von ihm?», fragte Caro.<br />
Mia sah sie an. «Ich liebe ihn!»</p>
<p><a href="http://fuxionline.wordpress.com/2010/06/07/pahl-und-die-frau-aus-krohnkamp-1/" target="_blank"><strong>Kapitel 1</strong></a><br />
<a href="http://fuxionline.wordpress.com/2010/06/10/pahl-und-die-frau-aus-krohnkamp-2/" target="_blank"><strong>Kapitel 2</strong></a><br />
<a href="http://fuxionline.wordpress.com/2010/07/15/pahl-und-die-frau-aus-krohnkamp-3/" target="_blank"><strong>Kapitel 3</strong></a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fuxionline.wordpress.com/884/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fuxionline.wordpress.com/884/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fuxionline.wordpress.com/884/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fuxionline.wordpress.com/884/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/fuxionline.wordpress.com/884/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/fuxionline.wordpress.com/884/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/fuxionline.wordpress.com/884/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/fuxionline.wordpress.com/884/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fuxionline.wordpress.com/884/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fuxionline.wordpress.com/884/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fuxionline.wordpress.com/884/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fuxionline.wordpress.com/884/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fuxionline.wordpress.com/884/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fuxionline.wordpress.com/884/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fuxionline.wordpress.com&amp;blog=8927043&amp;post=884&amp;subd=fuxionline&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Pahl</media:title>
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		<item>
		<title>Dumme Antwort auf dumme Frage</title>
		<link>http://fuxionline.wordpress.com/2011/07/02/dumme-antwort-auf-dumme-frage/</link>
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		<pubDate>Sat, 02 Jul 2011 20:52:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fuxionline</dc:creator>
				<category><![CDATA[Polemitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Filmplakat im Schaufenster einer Videothek: &#8222;Woher weißt Du, dass es Liebe ist?&#8220; Ich weiß es einfach. Ich fühle es. Ich hab&#8217;s im Urin &#8211; es kommen nur noch herzförmige Tröpfchen raus&#8230;<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fuxionline.wordpress.com&amp;blog=8927043&amp;post=881&amp;subd=fuxionline&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Filmplakat im Schaufenster einer Videothek: &#8222;Woher weißt Du, dass es Liebe ist?&#8220;</p>
<p>Ich weiß es einfach.</p>
<p>Ich fühle es.</p>
<p>Ich hab&#8217;s im Urin &#8211; es kommen nur noch herzförmige Tröpfchen raus&#8230;</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fuxionline.wordpress.com/881/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fuxionline.wordpress.com/881/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fuxionline.wordpress.com/881/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fuxionline.wordpress.com/881/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/fuxionline.wordpress.com/881/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/fuxionline.wordpress.com/881/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/fuxionline.wordpress.com/881/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/fuxionline.wordpress.com/881/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fuxionline.wordpress.com/881/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fuxionline.wordpress.com/881/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fuxionline.wordpress.com/881/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fuxionline.wordpress.com/881/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fuxionline.wordpress.com/881/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fuxionline.wordpress.com/881/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fuxionline.wordpress.com&amp;blog=8927043&amp;post=881&amp;subd=fuxionline&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte (9)</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Jun 2011 22:01:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fuxionline</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildsprachliches]]></category>

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		<description><![CDATA[<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fuxionline.wordpress.com&amp;blog=8927043&amp;post=874&amp;subd=fuxionline&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_855" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://fuxionline.files.wordpress.com/2011/06/kuestenwache-eschwege.jpg"><img class="size-full wp-image-855" title="Küstenwachboot Eschwege" src="http://fuxionline.files.wordpress.com/2011/06/kuestenwache-eschwege.jpg?w=450&#038;h=338" alt="Küstenwachboot Eschwege" width="450" height="338" /></a><p class="wp-caption-text">Küstenwachboot Eschwege</p></div>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fuxionline.wordpress.com/874/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fuxionline.wordpress.com/874/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fuxionline.wordpress.com/874/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fuxionline.wordpress.com/874/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/fuxionline.wordpress.com/874/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/fuxionline.wordpress.com/874/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/fuxionline.wordpress.com/874/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/fuxionline.wordpress.com/874/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fuxionline.wordpress.com/874/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fuxionline.wordpress.com/874/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fuxionline.wordpress.com/874/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fuxionline.wordpress.com/874/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fuxionline.wordpress.com/874/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fuxionline.wordpress.com/874/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fuxionline.wordpress.com&amp;blog=8927043&amp;post=874&amp;subd=fuxionline&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte (8)</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Jun 2011 22:01:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fuxionline</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildsprachliches]]></category>

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		<description><![CDATA[<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fuxionline.wordpress.com&amp;blog=8927043&amp;post=872&amp;subd=fuxionline&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_853" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://fuxionline.files.wordpress.com/2011/06/einsamer-reisender.jpg"><img class="size-full wp-image-853" title="Der einsame Reisende" src="http://fuxionline.files.wordpress.com/2011/06/einsamer-reisender.jpg?w=450&#038;h=338" alt="Der einsame Reisende" width="450" height="338" /></a><p class="wp-caption-text">Der einsame Reisende</p></div>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fuxionline.wordpress.com/872/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fuxionline.wordpress.com/872/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fuxionline.wordpress.com/872/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fuxionline.wordpress.com/872/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/fuxionline.wordpress.com/872/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/fuxionline.wordpress.com/872/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/fuxionline.wordpress.com/872/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/fuxionline.wordpress.com/872/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fuxionline.wordpress.com/872/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fuxionline.wordpress.com/872/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fuxionline.wordpress.com/872/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fuxionline.wordpress.com/872/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fuxionline.wordpress.com/872/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fuxionline.wordpress.com/872/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fuxionline.wordpress.com&amp;blog=8927043&amp;post=872&amp;subd=fuxionline&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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